Nach verpasster Vorentscheidung

YB-Trainer Gerardo Seoane: «Selber schuld!»

SDA

28.11.2019 - 22:19

YB verpasst Vorentscheidung gegen Porto

YB verpasst Vorentscheidung gegen Porto

Die Berner Young Boys gehen in der Partie gegen den FC Porto zwar mit 1:0 in Führung, verlieren schlussendlich aber nach einem Doppelpack von Vincent Aboubakar mit 1:2.

28.11.2019

Bei Young Boys ist die Ernüchterung nach der Niederlage gegen Porto und vor dem Spitzenspiel in der Super League am Sonntag in Basel gross.

Sein Team hätte stark begonnen, so Seoane. Die frühe Führung habe sich YB verdient gehabt. «Dann aber spielten wir nicht mehr gut. Wir standen viel zu tief, und das war so nicht geplant. Es fehlte in unserem Spiel an Aggressivität. Wir leisteten uns zu viele Fehlpässe. Die Präzision fehlte. Und für schlechtes Zweikampfverhalten wurden wir am Ende bestraft.»

«Aber», so Trainer Gerardo Seoane, «wir sind selber schuld, dass wir das Spiel aus der Hand gegeben haben.»



Freiwillig hätten die Young Boys die Partie gewiss nicht aus der Hand gegeben. Der Gegner, so Seoane, sei immer stärker geworden: «Porto stand mit dem Rücken zur Wand. Sie sind ein europäisches Spitzenteam. Sie machten viel mehr für das Spiel als wir und viel mehr als zu Beginn der Partie.»

Verletzungssorgen bei Lustenberger

Ein schwarzer Abend für die Young Boys und Trainer Gerardo Seoane: 1:2-Niederlage gegen Porto nach 1:0-Führung bis zur 75. Minute
Bild: Getty

Die späte Wende hatte aus Berner Optik aber auch mit dem Ausfall von Captain Fabian Lustenberger zu tun. Der Mittelfeldspieler erhielt einen Schlag an den Oberschenkel und konnte nach 70 Minuten nicht mehr weiter spielen. Auch für die Partie am Sonntag gegen den FC Basel ist sein Einsatz fraglich. Ohne Lustenberger ging die defensive Ordnung umgehend verloren. Innerhalb von weniger als zehn Minuten nach seiner Auswechslung kassierten die Young Boys die Gegentreffer vom 1:0 zum 1:2. Trainer Seoane: «Lustenberger ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, den wir kaum ersetzen können. Heute haben wir das wieder deutlich gesehen.»

Klar ist: Die Young Boys müssen ihre Defensive in den Griff bekommen, wollen sie am Sonntag in Basel und in zwei Wochen in Glasgow bestehen. In den letzten fünf Partien kassierte der Meister 13 Gegentore.

SDA

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport