Zuber: «Ich weiss nur, wo ich in die Ferien gehe»

Aus Porto: Patrick Lämmle

7.6.2019

Steven Zuber stellt sich am Freitag den Fragen der Journalisten.
Bild: Keystone

Steven Zuber spricht vor dem England-Spiel über seine Entwicklung, den kommenden Gegner und über seine Zukunft. Letzteres allerdings ohne viel zu verraten, dafür mit einer schönen Prise Humor.

Gerüchten zufolge soll Zuber bei West Ham im Gespräch sein. Wir haben ihn im Rahmen einer Pressekonferenz damit konfrontiert. Bestätigen – wen überrascht’s – will er die Gerüchte nicht. «Ich weiss nur, wo ich in die Ferien gehe» scherzt Zuber. Wohin es geht? «Ihr werdet es auf Instagram erfahren.»



Dass sein Weg als Fussballer tatsächlich nach England führen könnte, scheint aber alles andere als unwahrscheinlich. Denn als Zuber zuvor mit einer auf Englisch gestellten Frage konfrontiert wird, sagt SFV-Medienchef Marco von Ah in Richtung Zuber: «Du kannst auch auf Deutsch antworten.» Und dann, mit einem (verräterischen?) Lächeln im Gesicht: «Oder auf Englisch, wie du willst.» Haben wir da nun zu viel hineininterpretiert? Wir werden es mit Sicherheit in Bälde erfahren. Also lassen wir nun die Kirche im Dorf und wechseln das Thema.


Was würde es Ihnen bedeuten, den dritten Platz zu holen?

Zuber: Es wäre eine Bestätigung unserer Leistungen in den letzten Jahren. Wir haben uns in eine sehr gute Richtung weiterentwickelt. Und wir wollen immer mehr. Für unser Land wäre es toll, wenn wir bei diesem neuen Wettbewerb den dritten Platz holen. Vor einem halben Jahr in Leicester haben wir gezeigt, dass wir mit den Engländern mithalten können. Wir haben aber nicht die Mentalität, dass wir nur mit den Grossen mithalten wollen, wir wollen die Grossen auch besiegen.

Was kann die Schweizer Nati besser als England?

Besser oder schlechter, das ist immer relativ. Es ist nur ein Spiel und nicht eine Meisterschaft. Deshalb hängt auch viel von der Tagesform ab. Wir versuchen einfach über 90 Minuten besser zu sein als der Gegner.

Sie sind inzwischen unumstrittener Stammspieler in der Nati. Wie sehen Sie Ihre Entwicklung?

Ich glaube ich stehe ein bisschen für den ganzen Schweizer Fussball in den letzten Jahren. Ich habe mich sehr gut entwickelt und habe sehr viel gelernt. Vor allem auf Klubebene, aber auch in der Nati. Alle haben mich unterstützt und mir geholfen, dafür bin ich dankbar. Aber trotzdem möchte ich jetzt auch den nächsten Schritt machen und etwas Erreichen mit dieser Mannschaft. Wir haben das einfach alle verdient, das hat unser ganzes Land verdient. Wir haben so lange für das gearbeitet und jetzt müssen wir uns einfach mal belohnen.

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