180-Millionen-Euro-Offerte abgelehnt

PSG-Präsident Al-Khelaifi: «Ich wusste, dass Kylian bei PSG bleiben wollte»

dpa

22.6.2022 - 08:24

PSG striker Kylian Mbappe, right, shows his jersey with PSG president Nasser Al-Khelaifi during a press conference Monday, May 23, 2022 at the Paris des Princes stadium in Paris. Kylian Mbappé's decision to reject Real Madrid and commit to Paris Saint-Germain for three more seasons marks the start of a large rebuilding project at the French league champion. (AP Photo/Michel Spingler)
Nasser Al-Khelaifi und Kylian Mbappé nach dessen Vertragsverlängerung.
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PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi spricht in einem Interview über die Vertragsverlängerung mit Kylian Mbappé, die Financial-Fairplay-Vorwürfe der spanischen Liga und Zinedine Zidane, mit dem man «nie Kontakt hatte».

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22.6.2022 - 08:24

Club-Präsident Nasser Al-Khelaifi hat eine Verpflichtung von Zinedine Zidane als neuen Trainer von Paris Saint-Germain ausgeschlossen. «Ich möchte klarstellen, dass ich Zidane als Spieler und als Trainer mag. Aber wir haben nie direkt oder indirekt mit ihm gesprochen», sagte Al-Khelaifi in einem Interview der spanischen Sportzeitung «Marca». Beim französischen Meister soll Mauricio Pochettino vor dem Aus stehen.

Nach Medienberichten soll aber Zidane PSG abgesagt haben. Favorit auf den Posten ist der frühere Meistertrainer Christophe Galtier von OSC Lille.

«Ich weiss, was er und seine Familie wollen»

Zudem erklärte Al-Khelaifi (48), dass die Pariser im vergangenen Sommer eine 180-Millionen-Euro-Offerte für Kylian Mbappé von Real Madrid ablehnten, weil «ich wusste, dass Kylian bei PSG bleiben wollte. Ich kenne ihn sehr gut, ich weiss, was er und seine Familie wollen. Und sie ziehen nicht um, um Geld zu verdienen», so der katarische Geschäftsmann. Mbappé war lange auch als Neuzugang beim Champions-League-Sieger im Gespräch, bevor der Stürmer seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in Paris bis 2025 verlängerte. Angeblich soll der 23-Jährige dafür ein Handgeld von bis zu 300 Millionen Euro bekommen haben.

Wegen des extrem hoch dotierten Vertrags des PSG-Eigentümers aus dem Emirat Katar mit Mbappé reichte die spanische Fussball-Liga beim europäischen Verband UEFA eine Beschwerde gegen PSG wegen Verstosses gegen das Financial Fairplay ein. Paris verstosse kontinuierlich gegen die geltenden Regeln des finanziellen Fairplays. «Was wir tun, tun wir, weil wir wissen, dass wir es können. Es ist nicht unsere Art, über andere Ligen, Vereine oder Verbände zu sprechen. Wir erteilen keine Lektionen und wir werden uns von niemandem Unterricht erteilen lassen. Wir werden unser Projekt weiter ausbauen», sagte Al-Khelaifi.

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