GP von Spanien

Leclerc sichert sich vor den Augen Roger Federers die Pole-Position

sda

21.5.2022 - 17:14

WM-Leader Charles Leclerc im Ferrari startet zum vierten Mal in dieser Saison von ganz vorne zu einem Formel-1-Rennen
Keystone

Charles Leclerc startet zum ersten Mal aus der Pole-Position zum Grand Prix von Spanien. Der Monegasse im Ferrari entscheidet das Duell gegen Weltmeister Max Verstappen im Red Bull klar für sich.

sda

21.5.2022 - 17:14

Leclerc war auf seiner besten Runde gut drei Zehntel schneller als der Niederländer, der seinen letzten Versuch allerdings wegen eines mechanischen Defekts am Heckflügel abbrechen musste. Die vom Titelhalter vorerst als Grund für die verpatzte Runde genannte fehlende Schubkraft entpuppte sich später als Irrtum. Leclerc kam ebenfalls nicht ohne Probleme durch die entscheidende Phase der Qualifikation. Sein erster Angriff auf die Bestzeit endete mit einem Dreher.

Leclerc fährt zum vierten Mal in diesem Jahr vom besten Startplatz los. Insgesamt sicherte sich der WM-Leader, der in der Gesamtwertung 19 Punkte vor dem zweitplatzierten Verstappen liegt, seine 13. Pole-Position.

Roger Federer in der Mercedes-Box

Roger Federer, der das Geschehen als Gast in der Box von Mercedes verfolgte, bekam aus der Nähe mit, wie eine lange Serie von Pole-Positions der Silbernen zu Ende ging. In den vergangenen neun Jahren war in Montmeló stets einer ihrer Fahrer von ganz vorne losgefahren. Hamilton, der die letzten fünf Grands Prix auf der im Nordosten von Barcelona gelegenen Strecke gewonnen hatte, dominierte das Qualifying sechsmal, Nico Rosberg zweimal und Valtteri Bottas einmal.

Das kleine Jubiläum lag trotz zahlreichen Verbesserungen an den W13 ausser Reichweite. George Russell und Hamilton werden aus den Positionen 4 und 6 starten.

Nur unwesentlich langsamer als sein früherer Teamkollege Hamilton war Valtteri Bottas. Der Finne schuf sich im Alfa Romeo mit Startplatz 7 die Basis für ein neuerliches zählbares Ergebnis. Der Chinese Zhou Guanyu im zweiten Auto des Teams aus dem Zürcher Oberland nimmt das Rennen am Sonntag von Platz 15 in Angriff.

sda