Medaille verpasst Holdener ringt um Worte: «Hatte  die ganze Saison einen inneren Kampf»

sda / tbz

20.2.2021

Wendy Holdener verpasst im WM-Slalom in Cortina die Podestplätze. Die Schwyzerin fällt in der Entscheidung um eine Position in den 4. Rang zurück. Im Interview nach dem Rennen ist sie sichtlich enttäuscht.

Den Titel sicherte sich in überlegener Manier die Österreicherin Katharina Liensberger. Die Vorarlbergerin siegte mit einer Sekunde Vorsprung vor der Slowakin Petra Vlhova. Dritte wurde die Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die bei den letzten vier Weltmeisterschaften Slalom-Gold geholt hatte.

Wendy Holdener verpasste die Bronzemedaille um 36 Hundertstel. Sie blieb damit nach zuletzt drei erfolgreich verlaufenen Grossanlässen, an denen sie immer Titel und weitere Medaillen gewonnen hatte, erstmals ohne Podestplatz.

Nach dem vierten Platz beim WM-Slalom in Cortina d'Ampezzo ist die Enttäuschung bei Wendy Holdener gross.
Nach dem vierten Platz beim WM-Slalom in Cortina d'Ampezzo ist die Enttäuschung bei Wendy Holdener gross.
Bild: Keystone

Geschlagene Holdener ringt im Interview um Worte

Die Schwyzerin ist nach dem Rennen sichtlich enttäuscht. Aber was war denn falsch gelaufen? «Ich weiss es nicht», rätselt Holdener bei «SRF». Die 27-Jährige ringt gequält um Worte. «Es war ein Kampf. Ich hatte schon die ganze Saison einen inneren Kampf. Ich habe sehr gute Schwünge drauf und bin auch bereit. Aber es sind nicht meine Verhältnisse. Oder sicher die der drei da vorne, die in diesen Verhältnissen sackstark sind», lobt sie die Konkurrenz.

Und weiter: «Ich bin nie ganz in den Rhythmus gekommen, habe diese Lockerheit und das Spielerische nicht gefunden. Jemand muss Vierte sein, heute bin ich das. Ich bleibe dran.»



Camille Rast, die als Sechste nach dem ersten Lauf noch Richtung Podestplatz schielen durfte, klassierte sich als Achte. Mélanie Meillard, die dritte Schweizer Finalistin, schied aus. Michelle Gisin war schon im ersten Lauf gescheitert.


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