Darum werden wir Shiffrin nie im Bikini sehen

pat

16.11.2018

Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin will ein gutes Vorbild sein.
Bild: Keystone

Lindsey Vonn, die Meisterin der Selbstinszenierung, zeigt sich (in den sozialen Medien) gerne mal sexy. Für Landsfrau Mikaela Shiffrin kommt so etwas nicht in Frage.

Bereits im Sommer wählte «Maxim» wie jedes Jahr die «Hot 100», die heissesten Frauen der Welt. Wer es in die Liste schafft, der hat laut dem Männermagazin «mehr als nur ein schönes Gesicht. Die Frauen, die uns inspirieren, bringen mehrere Dinge unter einen Hut, sind Unternehmerinnen und nehmen Risiken in Kauf. Mehr denn je sollten wir gescheite, kraftvolle Frauen feiern, die Grenzen überschreiten (und dabei verdammt gut aussehen).»


Instagram-Vergleich: Mikaela Shiffrin vs. Lindsey Vonn


Frauen für ihre aussergewöhnlichen Leistungen zu würdigen, das ist eine tolle Sache. Wäre da bloss nicht diese Klammerbemerkung. Denn was tut es zur Sache, ob eine inspirierende Frau im Bikini besonders heiss aussieht oder nicht?

Das sieht ganz offensichtlich auch Mikaela Shiffrin so, die es in die Top 100 geschafft hat. Sie sei beinahe süchtig nach Bikinis, sagte sie einst, und trotzdem kam es für sie nicht in Frage, sich für das Magazin besonders aufreizend zu präsentieren. Und so sah man Shiffrin im Magazin im Olympia-Outfit von Pyeongchang, inklusive ihrer beiden Medaillen.

In etwa so präsentierte sich Mikaela Shiffrin im Männermagazin.
Bild: Getty
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