Noch keine Doping-Anhörung im Fall des russischen Curlers

20.2.2018 - 09:47, sda

Steht unter Dopingverdacht: Der Russe Alexander Kruschelnizki, der in Pyeongchang zusammen mit seiner Partnerin Anastasia Brysgalowa im Mixed-Curling Bronze gewann.
Source: KEYSTONE/EPA/LARRY W. SMITH

Im möglichen Dopingfall um den russischen Curler Alexander Kruschelnizki lässt ein Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs CAS weiter auf sich warten.

Es werde am Dienstag keine Anhörung mehr in der Sache geben, teilte CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb mit. Der Bronze-Gewinner im neuen Mixed-Wettbewerb der Curler war in der A-Probe positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden. Das Ergebnis der B-Probe ist (noch) nicht bekannt.

Die Causa ist besonders brisant, weil die Russen in Pyeongchang wegen der systematischen Dopingmanipulationen bei den Heimspielen 2014 in Sotschi nur unter neutraler Flagge starten dürfen. Vor der Schlussfeier entscheidet die IOC-Exekutive, ob die Sanktionen gegen das derzeit suspendierte Nationale Olympische Komitee Russlands aufgehoben werden.

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