Fan-Frust in Paris: Wawrinka muss sich Pfeifkonzert anhören

bam

31.5.2019

Wawrinka spielt gegen Dimitrov und plötzlich ertönen Pfiffe ausserhalb des Stadions. Die Fans sind sauer, weil die Partie auf einen anderen Platz verlegt wurde.

Stan Wawrinka wirkt überrascht, als er plötzlich bei seinem Aufschlag im ersten Satz laute Pfiffe hört. Sie sind aber nicht gegen den Schweizer gerichtet. Die Fans pfeifen ausserhalb des Stadions. Aber warum? Der Grund ist ganz plausibel: Weil die Frauen-Partie zwischen Sloane Stephens und Polona Hercog länger dauerte, musste das folgende Spiel zwischen Wawrinka und Grigor Dimitrov vom Court Suzanne-Lenglen auf den Court 1 verschoben werden.

Die Fans, die Tickets für dieses Spiel haben, gehen nun leer aus. Denn die Tribüne des Court 1, die frei zugänglich ist, ist restlos besetzt.  

«SRF» spricht mit den Schweizer Fans während der Partie von Wawrinka. «Es ist natürlich sehr ärgerlich», sagt ein Fan. «Wir wollten das Spiel unbedingt sehen und jetzt müssen wir es auf Leinwand anschauen, das ist nicht das Gleiche. Wir haben ein Vermögen für die Tickets bezahlt.»

Der Frust ist gross. Verständlich. Wie die Veranstalter darauf reagieren, ist noch offen. Das Spiel zwischen Wawrinka und Dimitrov wird wegen Dunkelheit unterbrochen und am Samstag weitergeführt. Der 34-jährige Romand führt mit 2:0-Sätzen. Zu hoffen bleibt, dass die Fans immerhin den zweiten Teil live vor Ort mitverfolgen dürfen. 

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