Federer: «Ich weiss, dass ich die Macht habe, Kinder zu motivieren»

7.10.2019 - 08:20, sda/jar

Roger Federer spricht in Shanghai über die grosse Euphorie um seine Person.
Source: Getty

Roger Federer wird in seinem ersten Einsatz am Masters-1000-Turnier im Schanghai auf Albert Ramos-Viñolas treffen. Der Spanier siegt in der 1. Runde gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 25) 6:4, 6:4.

Gegen den 31-jährigen Ramos Viñolas, die Nummer 46 der Weltrangliste, hat Federer bislang zweimal gespielt und dabei einmal gewonnen. Beide Begegnungen liegen allerdings länger zurück.

Federer bezwang den Spanier 2012 auf seinem Weg zum Triumph in Wimbledon in der 1. Runde. 2015 revanchierte sich Ramos-Viñolas just in Schanghai mit einem Dreisatzsieg in den Sechzehntelfinals.

«Ich habe die Macht, Kinder zu motivieren»

An seiner Pressekonferenz vor dem Turnierstart spricht der Schweizer über die grosse Euphorie in Schanghai wegen seiner Anwesenheit. «Sie bemühen sich sehr bewusst, mir zu zeigen, wie glücklich sie sind», sagt Federer über die chinesischen Tennis-Fans. «Ich habe das gespürt. Es bedeutet mir viel, denn das gibt es sonst nirgends auf der Welt.» 

Und deshalb sei es ihm auch stets eine Ehre, jedem Fan einen Wunsch zu erfüllen. «Wenn mich jemand etwas fragt, versuche ich, eine Antwort zu geben. Und wenn mich jemand um ein Foto bittet, versuche ich, eines mit ihm zu machen. Das bedeutet den Fans so viel, weil sie dich vielleicht zum ersten Mal sehen oder von weit her angereist sind», so Federer.

Die Weltnummer 3 nimmt in China viel auf sich, um ihre Vorbildrolle wahrzunehmen. Er mache das «für die neue Generation von Spielern, von der ich mir erhoffe, dass sie Grossartiges für das Tennis leisten werden», meint Federer. «Ich weiss, dass ich über die Macht verfüge, Kinder zu motivieren und zu inspirieren. Ich will mit gutem Beispiel vorangehen.»

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