French Open, Tag 4: Bencic nach Aus ratlos ++ Nishikori gewinnt nächsten Thriller ++ Laaksonen schlägt die Weltnummer 11 ++ Federer macht Eiffelturm schief 

red

2.6.2021

Für Belinda Bencic bedeutet die zweite Runde in Roland Garros Endstation, dafür sorgt Henri Laaksonen für ein echtes Highlight aus Schweizer Sicht. Die Highlights des vierten Tages aus Paris.

red

2.6.2021

Der Tages-Ticker aus Paris

  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • Bencic: «Im Moment ist alles Schwarz oder Weiss»

    Nach einem überzeugenden ersten Auftritt bleibt Belinda Bencic in der zweiten Runde chancenlos und gewinnt gegen die Russin Daria Kassatkina nur vier Games. Nach der Partie ist die Enttäuschung spürbar. «Ich kann mir das nicht erklären. Nach dem ersten Match habe ich mich sehr gut gefühlt, auch in den Trainings. Heute ist mir dann alles misslungen», wird die Schweizerin von der «Aargauer Zeitung» zitiert. Und sie fügt an: «Alles zusammen war wirklich schlecht von meiner Seite. Ich bin mega enttäuscht.»

    Allerdings ist es in der laufenden Saison nicht unüblich, dass sich Licht und Schatten bei Bencic abwechseln. «Im Moment ist alles Schwarz oder Weiss. Das realisiere ich auch. Entweder es geht sehr gut, oder es geht gar nichts», so Bencic. «Es fällt mir derzeit schwer, auf dem Platz Probleme zu lösen. Und das ist es, was mich immer ausgezeichnet hat.»

    Für Bencic ist die Sandsaison somit früher beendet als erhofft. Die 24-Jährige richtet den Blick aber gerne nach vorne: «Ich freue mich. Nach Sand, den ich nicht so mag, folgt der Rasen und damit der beste Teil der Saison für mich.»

    Bencic scheitert an den French Open an Kassatkina

    Bencic scheitert an den French Open an Kassatkina

    Auch in diesem Jahr endet das French Open für Belinda Bencic früh. Die Schweizerin unterliegt der Russin Daria Kassatkina in der 2. Runde deutlich mit 2:6, 2:6.

    02.06.2021

  • Serena Williams schlägt Buzărnescu in drei Sätzen

    Serena Williams schlägt eine zumindest zwei Sätze lang aufopferungsvoll kämpfende Mihaela Buzărnescu, die hier keineswegs wie eine Nummer 174 der WTA-Weltrangliste auftrat, nach etwas mehr als zwei Stunden mit 2:1 (6:3, 6:7 und 6:1).

    Serena Williams kämpft sich in drei Sätzen in die dritte Runde

    Serena Williams kämpft sich in drei Sätzen in die dritte Runde

    Serena Williams verliert gegen Mihaela Buzărnescu zwar ihren ersten Satz im laufenden Turnier, am Ende gewinnt die Amerikanerin aber dennoch ungefährdet mit 6:3, 5:7, 6:1.

    02.06.2021

  • Nishikori gewinnt nächsten Thriller

    Erst am Sonntag kämpfte sich Kei Nishikori in einem über vierstündigen Fünfsatz-Krimi gegen den Italiener Giannessi in die zweite Runde. Dort muss der Japaner gegen Karen Khachanov bereits wieder über die volle Distanz – und gewinnt erneut. Gegen den Russen schafft er nach einem 1:2-Satzrückstand noch die grosse Wende, am Ende gewinnt Nishikori nach 3 Stunden und 58 Minuten mit 4:6, 6:2, 2:6, 6:4 und 6:4. Was für eine Energieleistung!

  • Überraschung perfekt: Laaksonen eliminiert Bautista Agut (ATP 11) und steht in Paris in Runde 3

    Kaum einer hätte vor dem Spiel auf Henri Laaksonen getippt. Doch der Schweizer spielt gegen Bautista Agut gross auf und setzt gegen die Weltnummer 11 ein dickes Ausrufezeichen. Laaksonen gewinnt in vier Sätzen 6:3, 2:6, 6:3, 6:2 und steht in der 3. Runde. Dort trifft die Weltnummer 150 auf den Gewinner des Duells Kei Nishikori gegen Karen Khachanov. Für Laaksonen ist es einer der grössten Siege seiner Karriere.

    Laaksonen setzt dickes Ausrufezeichen und eliminiert Bautista Agut

    Laaksonen setzt dickes Ausrufezeichen und eliminiert Bautista Agut

    Henri Laaksonen stösst dank seinem wertvollsten Sieg der Karriere erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier in die 3. Runde vor. Der Schweizer setzt sich gegen den Weltranglisten-Elften Roberto Bautista Agut mit 6:3, 2:6, 6:3, 6:2 durch.

    02.06.2021

  • Federer macht den Eiffelturm schief

    Was macht Roger Federer eigentlich an einem freien Tag während eines Grand-Slam-Turniers? Nun, auf Instagram gewährt der Maestro seinen Fans einen Einblick. «Ich erlebe gerade eine Szene aus ‹Inception›», schreibt Federer zu einem Foto, das den Eiffelturm völlig schief zeigt. Auf einem weiteren Foto ist ein nachdenklicher Federer zu sehen. Im Film-Klassiker «Inception», der teilweise auch in Paris spielt, entführt Leonardo Di Caprio die Zuschauer in eine Traumwelt. Hoffentlich lässt uns auch Federer weiterhin von seinem nächsten Major-Titel träumen. Am Donnerstag wartet mit Marin Cilic ein echter Brocken auf ihn.

  • Bencic scheitert an Kassatkina

    Herber Dämpfer für Belinda Bencic. Für die Ostschweizerin bedeutet schon die 2. Runde Endstation. Gegen die Russin Daria Kassatkina (WTA 37) spielt die Weltnummer 11 zu fehlerhaft und bleibt so chancenlos. Kasatkina gewinnt ohne ein Break zuzulassen 6:2, 6:2.

    Blieb in der zweiten Runde gegen Kassatkina chancenlos: Belinda Bencic.
    Bild: Getty
  • Zverev schlägt Safiullin in drei Sätzen

  • Carla Suarez Navarro: Emotionales Comeback nach Krebserkrankung

    Trotz des Ausscheidens in der ersten Runde der French Open hat die Spanierin Carla Suarez Navarro ein bemerkenswertes Comeback auf der Tennis-Tour gefeiert. Die 32 Jahre alte Spanierin kehrte am Dienstagabend nach überstandener Krebserkrankung zurück und lieferte der Amerikanerin Sloane Stephens einen packenden Fight. Am Ende setzte sich Stephens mit 3:6, 7:6, 6:4 durch, obwohl Suarez Navarro im 2. Satz bereits zum Matchgewinn aufgeschlagen hatte.

    PARIS, FRANCE - JUNE 01: Carla Suarez Navarro of Spain celebrates in their ladies first round match against Sloane Stephens of The United States during day three of the 2021 French Open at Roland Garros on June 01, 2021 in Paris, France. (Photo by Julian Finney/Getty Images)
    Carla Suarez Navarro ist zurück auf der Tour.
    Bild: Getty Images

    Die Spanierin hatte im September des vergangenen Jahres öffentlich gemacht, dass sie an Lymphdrüsenkrebs erkrankt sei. Mit dem von ihr vom Tennisplatz bekannten Kämpferherz stemmte sich die Spanierin aber gegen die Krankheit und verkündete nach mehrmonatiger Chemotherapie im April ihre Genesung. In diesem Jahr will die frühere Nummer sechs der Welt noch einmal alle grossen Turniere spielen und ihre Karriere dann am Ende der Saison beenden.

    An der Pressekonferenz nach dem Spiel wird die Spanierin emotional, gibt sich wegen der Niederlage aber auch enttäuscht: «Es war so schwierig. Bis im März dieses Jahres konnte ich nicht voll trainieren. Ich begann mit Softbällen zu spielen und konnte jeden Tag nur 20 Minuten trainieren. Aber ich habe alles dafür getan, um es an die French Open zu schaffen. (...) Ich bin sehr stolz auf das, was ich geschafft habe, aber jetzt bin ich auch sehr traurig, weil ich das Spiel verloren habe. Vielleicht werde ich es mit der Zeit anders sehen, aber jetzt bin ich gerade weniger glücklich. Denn ich war hier, um das Spiel zu gewinnen.»

  • Djokovic: «Ich kann Naomi sehr gut verstehen»
    Djokovic: «Ich kann Naomi sehr gut verstehen»

    Djokovic: «Ich kann Naomi sehr gut verstehen»

    Nach seinem Auftaktsieg an den French Open äussert Novak Djokovic Verständnis über die Entscheidung von Naomi Osaka, sich vom Turnier zurückzuziehen.

    02.06.2021

  • Modeikone Serena Williams?

    Serena Williams hatte in ihrer ersten Runde gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu nur anfangs ein paar Schwierigkeiten. Jetzt bekommt es die 39-jährige Amerikanerin, die in Paris ihren 24. Grand-Slam-Titel anstrebt, mit der nächsten Rumänin zu tun. Und natürlich ist sie auch gegen Mihaela Buzarnescu klare Favoritin. Für Aufsehen sorgte die langjährige Nummer eins auch wieder mit ihrem Outfit. Vor allem die quietsch-grünen Schuhe hatten es den Beobachtern angetan. Sie seien in Anlehnung an ihre Lieblingsband Green Day entwickelt worden, sagte Williams.

    Die Schuhe von Serena Williams sorgten in der 1. Runde für Gesprächsstoff.
    Bild: Keystone
  • Medvedev: «Ich hasse Sand»

    Zu später Stunde darf heute der Russe Daniil Medvedev auf den Centre Court. Die Nummer zwei der Welt hat das ganze Frühjahr keinen Hehl daraus gemacht, wie ungern er auf der roten Asche spielt. «Ich hasse Sand», sagte Medvedev noch kurz vor den French Open. Bis zu diesem Jahr hatte der 25-Jährige noch nie ein Match im Stade Roland Garros gewonnen. Doch in der ersten Runde machte er mit dem Kasachen Alexander Bublik kurzen Prozess und siegte in drei Sätzen. Der Beginn einer neuen Liebe zwischen Medvedev und der roten Asche?

Die Spiele der Männer am Mittwoch

Die Spiele der Frauen am Mittwoch