Knappe Niederlage für In-Albon – Sugnaux scheitert bei Premiere

15.7.2019 - 16:21, SDA

Alles kämpfen half Ylena In-Albon am Ende nichts: Niederlage nach zweieinhalb Stunden gegen Daria Gavrilova
Source: Keystone

Nach der Einheimischen Tess Sugnaux scheidet mit Ylena In-Albon (WTA 191) auch die zweite Schweizerin am WTA-Tennisturnier in Lausanne aus.

Ylena In-Albon verlor zwei Monate nach ihrem Tour-Debüt in Lugano auch bei ihrem zweiten Auftritt auf der WTA-Tour. In-Albon musste sich der Australierin Daria Gavrilova (WTA 91) nach zweieinhalb Stunden mit 5:7, 6:4, 3:6 geschlagen geben.

In-Albon erspielte sich gegen die in der Weltrangliste 100 Plätze besser klassierte ehemalige Top-20-Spielerin durchaus Chancen. Im ersten Satz holte sie einen 1:3-Rückstand auf und besass beim Stand von 5:5 drei Breakmöglichkeiten. Und im Entscheidungssatz bot sich beim Stand von 2:4 nochmals die Gelegenheit, den Breakrückstand aufzuholen.

Trotz der Niederlage bestätigte In-Albon auf den Plätzen in Ouchy, dass ihr Durchbruch bevor steht. Seit Anfang 2018, als sie knapp zu den 700 besten Spielerinnen der Welt zählte, erreichte die 20-jährige Walliserin 13 Mal mindestens die Halbfinals an ITF-Turnieren (davon 9x auf Sand). Ihren bislang grössten Erfolg hatte sie letzten Februar in Kyoto mit dem Gewinn eines 60'000-Dollar-Turniers gefeiert.

Niederlage bei Premiere für Tess Sugnaux

Sugnaux verliert ihr erstes Spiel im Hauptfeld eines WTA-Turniers. In Lausanne unterliegt die Waadtländerin der Italienerin Jasmine Paolini in zwei Sätzen.

Der Einheimischen Tess Sugnaux (WTA 478) kam die Ehre zu, das WTA-Turnier in Lausanne aus Schweizer Sicht zu eröffnen. Als erste von sieben Schweizerinnen im Tableau stand sie im Einsatz. Gegen die im Ranking 324 Ränge besser klassierte Italienerin Jasmine Paolini kam sie allerdings nie in die Nähe eines Satzgewinnes. In beiden Sätzen gab Sugnaux bereits bei erster Gelegenheit den Service ab – am Ende verlor sie in 71 Minuten 3:6, 3:6.

Tess Sugnaux verlor in Lausanne ihre Premiere auf der WTA-Tour.
Bild: Keystone

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