34. Ettapensieg: Mark Cavendish stellt den Rekord von Eddy Merckx ein

sda

9.7.2021 - 17:32

epa09331256 Green Jersey British rider Mark Cavendish of the Deceuninck Quick-Step team before the start of the 12th stage of the Tour de France 2021 over 159.4 km from Saint Paul Trois Chateaux to Nimes, France, 08 July 2021. EPA/CHRISTOPHE PETIT-TESSON
Mark Cavendish hat gut lachen. Der Brite hat sich mit seinem 34. Etappensieg an der Tour de France zur Legende gemacht
Keystone

Dank seinem vierten Etappensieg hat Mark Cavendish den Rekord von Eddy Merckx an der Tour de France eingestellt. Der britische Sprinter feierte in Carcassonne in der 13. Etappe seinen 34. Erfolg an der Frankreich-Rundfahrt.

sda

9.7.2021 - 17:32

Der 36-Jährige schaffte damit etwas, was vor der Tour auch die kühnsten Optimisten nicht erwartet hätten. Der Rekord der belgischen Radsportlegende hatte 46 Jahre lang Bestand, nun stellte sich Cavendish auf eine Ebene mit Eddy Merckx, der seine Siege zwischen 1969 und 1975 eingefahren hatte.

Vor der laufenden Rundfahrt hatte Cavendish, der seinen ersten Triumph 2008 gefeiert hatte, fünf Jahre lang fast nur Tiefschläge erlebt. Nun trumpft der Weltmeister von 2011, der erst kurzfristig überhaupt ins Tour-Aufgebot seiner Mannschaft Deceuninck-QuickStep gerutscht war, so auf wie in seinen jungen Jahren.

Hinter Cavendish belegten sein dänischer Anfahrer Michael Mörkov und der Belgier Jasper Philipsen auf der 219,9 Kilometer langen Überführungsetappe von Nîmes nach Carcassonne die Plätze zwei und drei. Cavendish winkt nun gar der alleinige Rekord: Zum Abschluss der Tour wartet auf den Champs-Elysées die letzte Gelegenheit für die Sprinter.

Pogacar bleibt an der Spitze

In der Gesamtwertung gab es an der Spitze keine Veränderungen. Der Slowene Tadej Pogacar führt weiterhin mit einem Vorsprung von 5:18 Minuten vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran. Dritter ist der Däne Jonas Vingegaard (5:32 zurück).

Einen schlechten Tag erwischte Stefan Küng. Zuerst musste er beim Massensturz gut 60 km vor dem Ziel zu Boden, kam glücklicherweise aber mit dem Schrecken davon. Im Finale erlitt der Thurgauer zudem einen Defekt, nach dem er den Anschluss an die Spitze nicht mehr schaffte.

Nach den eher flächeren Teilstücken nimmt das Feld nun Kurs auf die Pyrenäen. Am Samstag steht eine mittelschwere Etappe mit fünf Bergpreisen, allerdings keine der höchsten Kategorien, im Programm. Von Carcassonne nach Quillan haben die Profis 183,7 km zu bewältigen.

sda