Maurer mahnt zur Wahrung der Tradition – Gölä und Trauffer rocken

25.8.2019 - 11:38, wer

Einen fulminanten Festakt erleben die 56'000 Zuschauer am Eidgenössischen nach dem fünften Gang.

Trychler, Alphornbläser, Jodler, Fahnenschwinger, Musiken, Frauen und Männer in Trachten: Sie alle marschierten in die Arena und reihten sich rund die sieben Sägemehlringe auf, um die Kutsche mit Albert Bachmann, OK-Präsident des Eidgenössischen Schwingfestes 2016 in Estavayer-le-Lac FR, dem aktuellen Ok-Präsidenten Heinz Tännler, Paul Vogel vom Eidgenössischen Schwingerverband sowie Bundespräsident Ueli Maurer zu begrüssen.

Nach dem traditionellen Fahnenempfang vom Freitagnachmittag war es nun an der Zeit für die Zuger, die Fahne offiziell zu übernehmen.

«Tragt die Fahne mit Stolz»

Gewisse Wehmut war in Bachmanns Rede nicht zu überhören. Aber ja, man werde die Fahne nun in die Hände der Zuger übergeben. Sie habe Estavayer nicht nur Freude gebracht, auch Glück. «Und das soll sie auch den Zugern bringen», sagte Bachmann. «Tragt sie mit Stolz.»

Bei Heinz Tännler war hingegen Stolz nicht zu überhören, als er sich an die Schwingerfans wandte. Zug habe es geschafft, erstmals ein Schwingfest in eine Stadt zu holen. Dank viel Goodwill aller Beteiligten. «Möge der Beste heute gewinnen», sagte Tännler – vor ihm auch Bachmann und nach ihm auch der oberste Schwinger Paul Vogel.

«Wer hätte noch vor ein paar Jahren geglaubt, dass das Schwing- und Älplerfest einmal zum grössten Sportanlass werden würde», sagte Bundespräsident Ueli Maurer in seiner Grussbotschaft. Die Schweiz schwinge oft obenaus, sagte er. Es sei toll, dass das Fest so gross sei. Wichtig sei aber, dass bei so «grossen Kisten» der Kern erhalten bleibe. Trauffer und Gölä brachten mit ihren Hits danach die Arena zum Schaukeln.

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