Letzter Platz für Kadetten Schaffhausen

30.11.2019 - 16:05, SDA

Auch Medwedi Tschechow vermochte die Kadetten Schaffhausen, hier mit Luka Maros am Ball, nach Rückstand noch zu stoppen.
Source: Keystone

Kadetten Schaffhausen träumte vom Erreichen der Playoffs in der Handball-Champions-League. Nach dem 27:29 in Tschechow bleibt den Kadetten aber der sehr enttäuschende letzte Platz in der Gruppe D.

Das letzte Spiel beim russischen Ausbildungsklub widerspiegelte nochmals die gesamte Kampagne der Schaffhauser. Erneut spielte der Schweizer Meister phasenweise gut und führte noch während der zweiten Halbzeit. Aber wieder standen die Kadetten am Ende mit leeren Händen da. Schaffhausen verlor die letzten vier Spiele in der Champions League alle, in allen vier Partien verspielten sie in der Schlussphase Führungen.

In Tschechow, das sie im Hinspiel 32:23 deklassiert hatten, führte Schaffhausen nach zwei Minuten 2:0, später 3:1, 10:8 und letztmals in der zweiten Halbzeit 18:17. Ballverluste, überhastete Angriffe und Strafen führten dazu, dass den Schweizern die Partie im Finish entglitt. Der 24-jährige Österreicher Sebastian Frimmel glänzte mit acht erfolgreichen Abschlüssen.

Kadetten Schaffhausen schied unter Wert aus der Champions League aus. Nicht nur bei vier der sechs Niederlagen, sondern auch bei beiden Unentschieden verspielten die Kadetten klare Führungen. Die Polen von Wisla Plock erreichten mit elf Zählern die Playoffs für die Achtelfinals. Nur mit etwas mehr Effizienz wäre das für den Schweizer Meister auch möglich gewesen.

Die Chance zur Wiedergutmachung wird sich in der Königsklasse möglicherweise nicht mehr schnell bieten. Auf die kommende Saison hin wird das Teilnehmerfeld von 28 auf 16 Mannschaften reduziert.

Resultat:

Champions League. Gruppe D. Samstag: Medwedi Tschechow – Kadetten Schaffhausen 29:27 (14:14). – Rangliste: 1. Dinamo Bukarest 9/15. 2. Wisla Plock 10/11. 3. Svendborg (DEN) 9/9. 4. Kristianstad 10/9. 5. Medwedi Tschechow 10/8. 6. Kadetten Schaffhausen 10/6. – Dinamo Bukarest und Wisla Plock in den Playoffs für die Achtelfinals.

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