Nächster Streich von Cavendish – Pogacar bleibt Leader

sda

6.7.2021 - 18:09

Kommt nicht mehr aus dem Jubeln heraus: Mark Cavendish feiert in Valence bereits seinen 33. Etappensieg an der Tour de France, den dritten in diesem Jahr.
Keystone

Mark Cavendish ist der Sprintkönig der 108. Tour de France. Der britische Altstar gelangt in der 10. Etappe mit Start in Albertville und Ziel in Valence zu seinem bereits 3. Sieg in dieser Rundfahrt.

sda

6.7.2021 - 18:09

Cavendish setzte sich, perfekt lanciert von seinem dänischen Teamkollegen und Anfahrer Michael Mörkov, nach 190,7 vorwiegend flachen Kilometern im Massensprint vor den beiden Belgiern Wout van Aert und Jasper Philipsen durch. Damit baute der 36-Jährige aus dem Team Deceuninck-Quick Step, der schon bei den Sprintankünften der 4. und 6. Etappe reüssiert hatte, seine Führung in der Punktewertung weiter aus. Im Kampf um das grüne Trikot liegt Cavendish nun deutlich vor Michael Matthews (218:159 Punkte). Der Australier musste sich mit Platz 5 begnügen.

An der Spitze des Gesamtklassement ergaben sich keine Veränderungen. Vorjahressieger Tadej Pogacar verteidigte nach dem ersten Ruhetag das gelbe Leadertrikot ohne Probleme.

Merckx' Rekord wankt

Für Cavendish war es bereits der 33. Tagessieg im Rahmen der Tour de France. Damit steht der schnellste Mann in diesem Tour-Feld kurz davor, den Rekord von Eddy Merckx für die meisten Etappensiege zu brechen. Der belgische «Kannibale» hatte zwischen 1969 und 1975 gleich 34-mal in der Frankreich-Rundfahrt triumphiert. Die erste Chance mit Merckx gleichzuziehen winkt Cavendish bereits in der Flachetappe am Donnerstag, wenn bei der Ankunft in Nimes erneut die Sprinter im Fokus stehen.

Der doppelte Mont Ventoux

Zuerst werden am Mittwoch aber wieder die Favoriten auf den Gesamtsieg gefordert sein. Die Organisatoren liessen sich für die 11. Etappe etwas ganz Besonderes einfallen. Auf den 199 km von Sorgues nach Malaucène wird der geschichtsträchtige Mont Ventoux gleich zweimal befahren. Zunächst von der einfacheren Seite von Sault her auf 22 km und mit durchschnittlich 5,1 Steigungsprozenten, danach von Bédoin (15,7 km/8,8 Prozent). Auf dem Gipfel gibt es Bonussekunden, bevor die letzten 22 km bergab ins Ziel führen.

sda