«Ein dunkler Fleck in meiner Karriere» – lange Sperre gegen Radprofi Groenewegen

SDA/lbe

11.11.2020 - 11:48

Die verhängnisvolle Szene vom 5. August: Dylan Groenewegen (vorne links im gelben Trikot) verursacht den Sturz, bei dem sich Fabio Jakobsen (hinten links/verdeckt) schwer verletzt.
Bild: Keystone

Dylan Groenewegen wird nach seinem folgenschweren Rencontre mit Fabio Jakobsen an der Polen-Rundfahrt vom Weltverband UCI für neun Monate suspendiert. Die Sperre ist bis am 7. Mai 2021 wirksam.

Groenewegen hatte Anfang August im Sprint der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt seinen niederländischen Landsmann Fabio Jakobsen in höchstem Tempo in die Absperrgitter abgedrängt und einen schlimmen Sturz verursacht. Jakobsen wurde in der Folge während fünf Stunden am Kopf operiert und für zwei Tage ins Koma versetzt.

Am 18. August meldete sich Jakobsen in einer öffentlichen Stellungnahme erstmals wieder zu Wort. Darin äusserte sich der 24-Jährige über seine Todesängste und die lange Regenerationszeit, die ihm bevorsteht.



Groenewegen: «Ich möchte ein fairer Sprinter sein»

Groenewegen, der mit einem Schlüsselbeinbruch davonkam, zeigte sich einsichtig. Er kooperierte mit der UCI und akzeptiert die Sperre. Nach deren Verkündung schreibt der 27-Jährige auf Instagram: «Der Sturz wird für immer ein schwarzer Fleck in meiner Karriere sein. (...) Es tut mir leid, weil ich ein fairer Sprinter sein möchte.»

Er verfolge die Neuigkeiten rund um Jakobsens Genesung sehr genau. «Ich kann nur hoffen, dass er eines Tages vollständig zurückkehren wird», macht der Holländer klar. Zudem hoffe er, dass der Vorfall für viele Sprinter auch eine Lektion sei.

Für den Unfallverursacher kommt der Abschluss der Untersuchungen aber auch einer grossen Erleichterung gleich. «Das gibt mir die Möglichkeit, wieder nach vorne zu schauen», erklärt Groenewegen und fügt an: «Ich freue mich, obwohl der 7. Mai noch weit weg ist.» Allerdings wohl nicht ganz so weit wie die Rückkehr von Sturzopfer Jakobsen …

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De valpartij in de eerste etappe van de Ronde van Polen zal voor altijd een zwarte bladzijde in mijn carrière blijven. Tijdens de sprint ben ik van mijn lijn ben afgeweken. Dat spijt me, want ik wil een faire sprinter zijn. De gevolgen waren heel ongelukkig en ernstig. Daar ben ik mij zeer bewust van en hoop dat dit voor elke sprinter een wijze les is. Ik volg het nieuws van Fabio's herstel op de voet. Ik kan alleen maar hopen dat hij op een dag weer volledig zal kunnen terugkeren. Door de disciplinaire zaak met de UCI af te ronden wordt duidelijkheid gecreëerd en dat stelt mij in de gelegenheid weer vooruit te kijken. Daar ben ik blij om, ook al is 7 mei nog ver weg. Ik prijs me gelukkig met de steun die ik daarbij krijg van Team Jumbo-Visma, mijn familie en vrienden. Samen zullen we zowel mentaal als fysiek naar die dag toewerken. The crash in the first stage of the Tour of Poland will forever be a black page in my career. During the sprint I deviated from my line. I am sorry, because I want to be a fair sprinter. The consequences were very unfortunate and serious. I am very aware of that and I hope this has been a wise lesson for every sprinter. I follow the news of Fabio’s recovery very closely. I can only hope that one day he will return completely. Closing the disciplinary matter creates clarity. That gives me the opportunity to look ahead again. I am happy about that, even though May 7th is still far away. I am happy with the support I get from Team Jumbo-Visma, my family and friends. Together we will work towards that day both mentally and physically.

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