Swiss Olympic reist mit 116 Athletinnen und Athleten nach Tokio

sda

5.7.2021 - 11:20

116 Athleten vertreten die Schweiz an den am 23. Juli beginnenden Olympischen Spielen in Tokio. Das Ziel von Swiss Olympic sind der Gewinn von mindestens sieben Medaillen.

sda

5.7.2021 - 11:20

Als letzte Athleten wurden am Montag die Springreiter, Schwimmer und Tennisspieler selektioniert. Unter ihnen ist auch Roger Federer, der in Tokio seine fünften Olympischen Spiele bestreiten würde. Ob der Olympiasieger im Doppel von 2008 in Tokio tatsächlich antreten wird, entscheidet er nach Abschluss des laufenden Wimbledon-Turniers. Insgesamt figurieren 53 Prozent Männer und 47 Prozent Frauen in der nominierten Delegation.

Der Gewinn von mindestens sieben Medaillen lautete die Zielsetzung von Swiss Olympic für die grösste Schweizer Delegation an Olympischen Sommerspielen seit Atlanta 1996. Sie hätten das Ziel auch höher stecken können, sagt Ralph Stöckli, der Chef de Mission. In Anbetracht der schwierigen letzten 15 Monate sei diese Zielsetzung aber vernünftig.

«Ein Mixed-Doppel Federer/Bencic klingt spannend»

«Wir haben in so vielen Sportarten Vertretungen – und auch ein Medaillenpotential. Das Team kann logischerweise mehr Medaillen gewinnen als sieben», sagt Stöckli und erkärt die leichte Zurückhaltung in der Zielsetzung: «Wir orientieren uns aber an Rio, wo wir sieben Medaillen gewonnen haben. Im Wissen, dass sieben olympische Medaillen für die Schweiz in der Geschichte schon eine grosse Zahl darstellt. Und im Wissen, dass die Bedingungen in Tokio anders sein werden als im Normalfall.» 

Jérémy Desplanches ist einer der 116 Athletinnen und Athleten, welche die Schweiz an den Olympischen Spielen vertreten.
Bild: Keystone

Dennoch zeigt sich Stöckli vor seiner Abreise am Montagabend optimistisch. Reiten, Fechten, Triathlon oder Mountainbike – der Chef de Mission sieht in zahlreichen Sportarten viel Potential. Und: «Im Tennis bleiben wir gespannt. Aber so ein Mixed-Doppel Federer/Bencic klingt spannend. Und wenn sie spielen, gehören sie sicher zu den Favoriten», so Stöckli. 

Zudem gebe es viele Schweizer Sportler und Sportlerinnen, die an einem optimalen Tag viel Potential haben. Stöckli macht klar: «Es gehen immer neue Sterne auf. Das ist unglaublich spannend.» 

Gehören in Tokio ebenfalls zu den Medaillenhoffnungen: Belinda Bencic und Roger Federer
Gehören in Tokio ebenfalls zu den Medaillenhoffnungen: Belinda Bencic und Roger Federer
Bild: Keystone

sda