Android Beam hat kritische Sicherheitslücke

dj

4.11.2019

Über Android Beam könnte sich Schadsoftware einschleichen. 
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Über Android Beam kann Schadsoftware eingeschleusst werden, die ersten wirklich autonomen Taxifahrten steigen und einePorno-Anbieter hat ein riesiges Datenleck. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Android Beam hat eine kritische Sicherheitslücke. Das Protokoll zur kabellosen Übertragung von Daten zwischen zwei Android-Geräten (Near Field Communication; NFC) kann missbraucht werden, um Schadsoftware einzuschleusen, wie «ZDnet» meldet. Denn über Android Beam übertragene Installation-Dateien könnten sich automatisch installieren. Betroffen sind die Android-Versionen 8,9 und 10.

Im Oktober-Update für Android wurde die Sicherheitslücke bei allen Android-Versionen geschlossen. Allerdings ist dieses Update noch längst nicht bei allen Nutzern angekommen, da viele Smartphone-Hersteller mit dem Bereitstellen von Android-Updates für ihre Geräte hinterherhinken. Derweil sollte man Android Beam ganz deaktivieren oder der dazugehörigen App zumindest die Berechtigung zur Installation von Apps entziehen.

Fitbit-Übernahme durch Google perfekt

Google hat die Übernahme des Wearables Herstellers Fitbit verkündet. Wie CNBC berichtet, muss Google dafür 2,1 Milliarden Dollar bezahlen. Es könnte nun mit eigener Hardware in direkte Konkurrenz zur Apple Watch treten. Die von Fitbit-Geräten gesammelten Gesundheitsdaten wolle Google nicht für Werbung nutzen.

Waymo mit ersten vollautonomen Testfahrten

Die Google-Schwester Waymo hat erstmals auf öffentlichen Strassen vollautonome Taxifahrten ohne zusätzlich im Fahrzeug befindliche Mitarbeiter durchgeführt. Ein «Techcrunch»-Autor konnte eine solche Fahrt in Chandler, einem Vorort von Phoenix, Arizona testen. Das Testgebiet ist aber weiterhin stark eingeschränkt und umfasst vor allem Gegenden mit klarem Strassenlayout und breiten Fahrstreifen.

Datenleck bei Porno-Seiten

Die persönlichen Daten von Sexarbeiterinnen und Nutzern von Websites des spanischen Porno-Anbeiters VTS Media wurden entblösst. Eine Datenbank mit umfangreichen Informationen zur Nutzung der Seiten war öffentlich zugänglich, wie «Techcrunch» schreibt. Nutzernamen und Passwörter waren im Klartext gespeichert.

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