Apple will weniger Miete zahlen

dj

3.8.2020 - 13:25

Die britischen Apple Stores erscheinen trotz Corona noch gut besucht.
Getty Images

Apple nutzt die Coronalage zu Mietminderungen, das iPhone 12 verzögert sich und Amazon will 3'200 Satelliten ins All schicken. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Apple nimmt offenbar die Coronapandemie zum Anlass, die Miete in seinen Apple Stores in Grossbritannien zu drücken. Bei mehreren Vermietern verlange das Unternehmen Minderungen von bis 50 Prozent und eine mietfreie Zeit, wie die «Sunday Times» schreibt. Im Gegenzug wolle man die Dauer des Mietvertrags verlängern.

Gewerbeimmobilien wurden bekanntlich besonders hart von der Coronapandemie und den Lockdowns betroffen. Zahlreiche Mieter sind in Zahlungsschwierigkeiten, entsprechend hoch sind auch die Einnahmeverluste bei den Vermietern. Ihre Verhandlungsposition ist also mehr als schwach. Apple hingegen geht es prächtig. Bei der Vorstellung der letzten Quartalszahlen übertraf das Unternehmen alle Erwartungen. Von April bis Juni, also mitten in der Pandemie, machte Apple einen Gewinn von 11,25 Milliarden Dollar.

iPhone 12 verzögert sich

Die nächsten iPhones werden «ein paar Wochen» später erhältlich sein. Das teilte das Unternehmen bei der Vorstellung der Quartalszahlen mit. Grund dürften Einschränkungen durch die Coronapandemie sein. In den letzten Jahren wurden neue iPhone-Modelle üblicherweise Ende September veröffentlicht.

Facebook muss Accounts von Bolsonaro-Fans blockieren

Ein brasilianisches Gericht hat Facebook dazu verpflichtet, die Accounts von zwölf Verbündeten von Präsident Jair Bolsonaro zu blockieren, wie «The Verge» berichtet. Dem Unternehmen drohte sonst ein Zwangsgeld sowie die Strafverfolgung von lokalen Mitarbeitern. Facebook will die Entscheidung anfechten. Die Accounts sollen Fake News über brasilianische Richter verbreitet haben.

Amazon will 3'200 Satelliten in Orbit schicken

Amazon hat von der US-Kommunikationsbehörde FCC die Genehmigung bekommen, 3'200 Minisatelliten in den Erdorbit zu schicken, berichtet «Techcrunch». Bei «Project Kuiper» sollen unterversorgte Regionen der USA mit schnellem Internet ausgestattet werden.

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