Blackberrys funktionieren ab heute nicht mehr richtig

Dirk Jacquemien

4.1.2022

Blackberrys bleiben nun permanent offline.
Blackberrys bleiben nun permanent offline.
Keystone

Blackberry stellt die Unterstützung für seine Smartphones ein, Tesla eröffnet einen Showroom in der Uiguren-Provinz und eine indische iPhone-Fabrik bleibt weiter geschlossen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Dirk Jacquemien

4.1.2022

Smartphone-Pionier Blackberry stellt heute die Unterstützung für seine klassischen Smartphones mit eigenem Betriebssystem ein. Besitzer*innen eines bis 2015 produzierten Blackberry werden dann nicht mehr in der Lage sein, Nachrichten zu verschicken oder Anrufe zu tätigen. Selbst Notrufe sollen nun nicht «zuverlässig» möglich sein, wie Blackberry mitteilte.

Blackberry gehörte zu den Vorreitern bei Smartphones. Doch schnell nach der Lancierung des iPhones und der ersten Android-Handys zum Ende der Nullerjahre ging es für das kanadische Unternehmen steil bergab. Blackberry versuchte zunächst, auch eigene Android-Smartphones herzustellen und gab später Drittunternehmen die Lizenz zur Herstellung von Blackberry-Produkten. Beide Vorhaben blieben allerdings erfolglos.

Tesla eröffnet Showroom in Provinz Xinjiang

Elektroautohersteller Tesla hat seinen ersten Showroom in der chinesischen Provinz Xinjiang, der historischen Heimat der Uiguren, eröffnet, wie das «Wall Street Journal» berichtet. Die chinesische Regierung unterdrückt die muslimische Minderheit der Uiguren seit Jahrzehnten brutal, Menschenrechtsorganisation sprechen in diesem Zusammenhang von Völkermord. Gegen westliche Unternehmen, die in Xinjiang Geschäfte betreiben, gibt es daher immer wieder Boykottaufrufe.



Indien eröffnet Kartelluntersuchung gegen Apple

Auch in Indien wird nun untersucht, ob Apple mit seiner Kontrolle des App-Stores seine Marktmacht missbraucht. Die Wettbewerbskommission des Landes sei zu einer «vorläufigen Ansicht» gekommen, dass das Unternehmen die indischen Wettbewerbsgesetze verletze, so das «Wall Street Journal». In 60 Tagen soll ein endgültiger Bericht veröffentlicht werden. Auch in der EU und den USA laufen ähnliche Untersuchungen.

iPhone-Fabrik in Indien bleibt geschlossen

Probleme hat Apple in Indien auch mit der von Zulieferer Foxconn betriebenen iPhone-Fabrik im Bundesstaat Tamil Nadu. Diese wird nun frühestens am 7. Januar wieder eröffnen, meldet «Reuters». Wegen katastrophalen Hygienebedingungen in den Unterkünften  der Arbeiter*innen wurde die Fabrik von den Behörden Mitte Dezember geschlossen.