Facebook Messenger bekommt verschlüsselte Videochats

dj

16.8.2021

Messenger-Videoanrufe können nun Ende-zu-Ende verschlüsselt werden.
Messenger-Videoanrufe können nun Ende-zu-Ende verschlüsselt werden.
Facebook

Facebook weitet die Verschlüsselung aus, ein US-Mobilfunkanbieter hat ein riesiges Datenleck und Apple muss für Patentverletzungen zahlen. Das und mehr in den Digital-News des Tages. 

dj

16.8.2021

Mit dem Facebook Messenger lassen sich nun auch Videoanrufe Ende-zu-Ende verschlüsseln. Damit bringt Facebook ein von WhatsApp und vielen anderen Chat-Diensten bekanntes Feature zum Messenger. Bereits seit 2016 bietet Messenger auch Ende-zu-Ende verschlüsselte Textnachrichten an.

Sowohl bei Textnachrichten als auch bei den Videoanrufen muss die  Verschlüsselung allerdings extra aktiviert werden und ist nicht standardmässig angeschaltet. Die «Geheime Unterhaltung» muss bei jedem neuen Chat explizit ausgewählt werden. Für Instagram-Nachrichten wird die Funktionalität gerade ebenfalls getestet.

Mögliches Datenleck bei T-Mobile

Beim US-Mobilfunkanbieter T-Mobile sind möglicherweise die Nutzerdaten von über 100 Millionen Nutzer*innen verloren gegangen, berichtet «Vice». Neben Namen und Adressen sind auch die USA hochsensiblen Sozialversicherungsnummern offenbar Teil des Datenlecks. Auf Hacker-Foren sollen Teile der Daten für sechs Bitcoin (260’000 Franken) zum Verkauf angeboten werden.

Apple muss 300 Millionen Dollar für Patente zahlen

Eine Jury in Texas hat Apple dazu verurteilt, 300 Millionen Dollar Entschädigung an die Firma Optis zu zahlen, meldet «Reuters». Der Tech-Gigant habe Optis-Patente zu 4G verletzt, so das Urteil. Ein vorheriges Urteil in der gleichen Angelegenheit, in dem Apple zur Zahlung von 506 Millionen Dollar verdonnert wurde, wurde aufgehoben. Apple will sich weiter wehren und bezeichnetet die Forderungen für Lizenzgebühren als völlig überzogen.

Giphy-Kauf durch Facebook mit Problemen

Der geplante Aufkauf der GIF-Plattform Giphy könnte am Widerstand der britischen Kartellbehörden scheitern. Die Übernahme könnte den Wettbewerb zwischen Social-Media-Plattformen einschränken, schreibt die Competition and Markets Authority laut «The Verge».