Für diese Smartphones ist bald Schluss mit Whatsapp

Von Dirk Jacquemien

25.10.2021

Mit sehr alten Smartphones könnte man bei WhatsApp ab nächsten Monate Probleme bekommen.
Mit sehr alten Smartphones könnte man bei Whatsapp ab nächsten Monate Probleme bekommen.
Getty Images

Zum 1. November erhöht Whatsapp mal wieder die Mindestanforderungen für Smartphones. Wir zeigen, für welche Geräte dann Schluss ist.

Von Dirk Jacquemien

25.10.2021

Whatsapp erhöht zum 1. November die Mindestanforderungen, die Smartphone erfüllen müssen, damit man den Chat-Dienst weiter verwenden kann. Android-Geräte müssen demnach mindestens mit der im Juni 2012 veröffentlichten Version 4.1 «Jelly Bean» laufen. Bei iPhones ist iOS 10 oder neuer verpflichtend — dies gilt allerdings bereits seit März.

Relativ gesehen ist die Zahl der betroffenen Geräte sehr gering. Im April 2020, als Google letztmals Statistiken zur nun nicht mehr von Whatsapp unterstützen Android-Version 4.0 veröffentlichte, war diese auf 0,2 Prozent aller Android-Smartphones in Betrieb. Bei mehr als drei Milliarden Android-Geräte auf der Welt sind aber nichtsdestotrotz potenziell Millionen Nutzer*innen betroffen. Zu den nicht mehr unterstützten Smartphones gehört beispielsweise das Sony Ericsson Xperia Neo.

Diesmal keine Änderung bei iPhones

Für Verwirrung sorgte eine im Zusammenhang mit der Erhöhung der Mindestanforderungen zirkulierende Liste an Smartphones, auf denen vermeintlich ab dem 1. November Whatsapp nicht mit zu gebrauchen sei. Prominenteste Beispiele waren hier iPhone 6s und iPhone SE, zwei noch heute relativ häufig verwendete Smartphones.

Als Besitzer*in dieser iPhones wirst du allerdings nur Probleme bekommen, wenn du das auf Geräten vorinstallierte iOS 9 nie aktualisiert hast. Auf beiden Modelle lässt sich aber sogar das neuste iOS 15 installieren. Damit ist die WhatsApp-Nutzung weiterhin uneingeschränkt möglich, genauso wie mit allen anderen iPhones, die mindestens iOS 10 installiert haben. Aussen vor sind damit nur iPhone 4S und älter — dies aber wie erwähnt bereits seit März.