Wird «Mario Kart Tour» ein typisches Pay-to-Win Mobile-Game?

fhg

29.5.2019

Wird «Mario Kart Tour» so gut wie seine Vorgänger auf der Konsole?
Bild: Gamesindustry

In Japan und den USA können die ersten Spieler «Mario Kart Tour» in einem Beta-Test spielen. Im Netz kursieren bereits erste Informationen zum Spiel. Nun werden Befürchtungen laut, dass es Pay-to-Win wird.

Nintendo unternimmt mit «Mario Kart Tour» einen erneuten Vorstoss in den Mobile-Gaming-Markt. Bereits seit dem 22. Mai können ausgewählte Android-User in Japan und den USA das Spiel testen. Und obwohl Nintendo den Beta-Testern verboten hat, Screenshots und Videoaufnahmen des Spiels zu veröffentlichen, kursiert bereits so einiges an Bildmaterial im Netz. Diesem zufolge sieht «Mario Kart Tour» ganz ordentlich aus, auch wenn es ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass man das Smartphone zum Spielen vertikal halten muss.

Pay-to-Win Befürchtungen

Ein häufiger Kritikpunkt bei Mobile-Games ist, dass sie Pay-to-Win sind. Das heisst, man kann mit Echtgeld nicht nur kosmetische Elemente, sondern auch Vorteile im Spiel erkaufen. Viele Fans befürchten nun, dass auch «Mario Kart Tour» solche Pay-to-Win Mechaniken aufweisen wird. Laut Berichten von Beta-Testern soll dies der Fall sein, so tweetet zum Beispiel Serkan Toto, der CEO von Kantan Games.

Laut dem Tweet soll man Fahrer, Karts und Gleitschirme mit verschieden hohen Levels kaufen können. Diese bringen dem Spieler mehr Item-Slots und höhere Geschwindigkeit-Boosts während den Rennen. Diese Vorteile können zwar auch erspielt werden, jedoch werden Spieler, die Geld in die Hand nehmen, viel schneller an diese herankommen, weil die Anzahl Rennen, die man in einer Stunde absolvieren kann, begrenzt ist.

«Mario Kart Tour» soll bereits im Sommer 2019 erscheinen. Dann können abschliessende Aussagen zum Gameplay des Spiels gemacht werden.

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