Google will mit Huawei im Geschäft bleiben

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7.6.2019

Lockert Google die US-Sanktionen gegen Huawei?
Symbolbild: Keystone

Google auf Huaweis Seite, Kombi-Streaming-Dienst von AT&T, Obama-Podcasts auf Spotify, Microsofts Gesichtserkennungsdatenbank offline – dies und mehr in den Digital-News des Tages. 

Google will trotz des Streits der US-Regierung mit China Huawei-Smartphones weiterhin mit dem Betriebssystem Android versorgen. Der Suchmaschinist führt dafür Sicherheitsgründe an, wie auf ft.com zu lesen ist. Ob die US-Regierung dem Wunsch entsprechen wird, ist offen. 

Streamingdienst von WarnerMedia 

AT&T arbeitet an einem Videostreamingdienst, der Inhalte von HBO, Cinemax und Warner Bros. bieten soll. Das Angebot soll rund 17 US-Dollar kosten, wie auf wsj.com zu lesen ist. Der Preis läge damit kaum über dem aktuellen HBO-Angebot.

Facebook vs. Huawei

Facebook: Huawei darf laut reuters.com die Apps des grössten Social Networks, also auch Instagram und WhatsApp nicht mehr ab Werk auf seinen Smartphones installieren. Hintergrund ist der Konflikt zwischen den USA und China. 

Vorsicht für Billig-Androiden

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) warnt vor den chinesischen Android-Smartphones Doogee BL7000, M Horse Pure 1 sowie Keecoo P11 und VKworld Mix Plus. Auf diesen fand sich ab Werk die Schadsoftware Andr/Xgen2-CY. Diese wurde vom IT-Sicherheitsanbieter Sophos entdeckt. Sie übermittelt Nutzerdaten an Server von Cyberkriminellen.

Obama-Podcasts auf Spotify

Higher Ground Productions, das Unternehmen von Michelle und Barack Obama, hat einen Deal mit Spotify abgeschlossen. Die Firma wird diverse Podcasts für den Streamingdienst produzieren. 

MS Celeb offline

Gesichtserkennung: Microsoft hat laut ft.com in aller Stille die Datenbank MS Celeb vom Netz genommen. Diese war für jedermann zugänglich. Sie enthält rund zehn Millionen Bilder von etwa 100'000 Personen. Die Daten wurden auch von China genutzt, um Menschenrechte einzuschränken.

Nokia 2.2 für 120 Franken

HMD Global bringt mit dem Nokia 2.2 Anfang Juli ein Smartphone zum Kampfpreis von 120 Franken auf den Markt. Es ist eines der günstigsten Android-One-Geräte, wird also drei Jahre lang Sicherheitsupdates erhalten. Auf diverse Ausstattungsmerkmale der Oberklasse, etwa Fingerabdrucksensor, Mehrfachkameras und USB-C muss man naturgemäss verzichten. 

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