Instagram bietet mehr Optionen beim Feed

6.1.2022

Instagram-Nutzer*innen haben bald mehr Auswahl.
Instagram-Nutzer*innen haben bald mehr Auswahl.
Getty Images

Instagram erhöht die Auswahl bei der Feedansicht, der Kosovo verbietet Krypto-Mining und Alexa fliegt ins Weltall. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

6.1.2022

Instagram-Nutzer*innen sollen bald wählen können, wie ihr Feed aussieht. Zukünftig solle es eine Auswahl zwischen drei verschiedenen Anzeigeoptionen geben, wie Instagram-Chef Adam Mosseri mitteilte. Er hoffe, die Funktion bald allen Nutzer*innen zur Verfügung zu stellen.

Die erste Option ist der Feed, wie er jetzt erscheint – ein undurchschaubarer Algorithmus bestimmt, welche Posts die Nutzer*innen wie zu Gesicht bekommen. Die zweite Option nennt sich Favoriten. Hier werden den Nutzer*innen nur die Posts ihrer selbst bestimmten Favoriten angezeigt, also beispielsweise von wirklich engen Freund*innen. Schliesslich wird es noch eine chronologische Ansicht aller Posts geben, wie in den guten alten Zeiten von Social Media.

Millionenbusse gegen Google und Meta

Google und Facebook-Mutterkonzern Meta wurden in Frankreich zur Zahlung einer Busse in Millionenhöhe verdonnert. Die Datenschutzbehörde Cnil warf beiden Unternehmen vor, dass Nutzer*innen Cookies nicht leicht genug ablehnten konnten. Google muss deshalb 150 Millionen Euro (155 Millionen Franken), Meta 60 Millionen Euro (65 Millionen Franken) zahlen.

Kosovo verbietet Krypto-Mining

Die Regierung des Kosovos hat das Krypto-Mining verboten, wie die «BBC» berichtet. Grund ist Energieknappheit in dem Land, die zu stark gestiegenen Preisen und zwischenzeitlichen Blackouts führte.

Alexa fliegt ins Weltall

Amazons Sprachassistentin Alexa wird an Bord der Artemis I-Mission mitfliegen. Das Raumschiff Orion soll Ende des Jahres unbemannt den Mond umkreisen, in Vorbereitung auf eine menschliche Rückkehr zum Erdtrabanten. Alexa soll dabei in den Bordcomputer integriert werden und Zugriff auf die Telemetrie-Daten bekommen. Von der Erde aus können dann Interaktionen zwischen Alexa und Astronaut*innen an Bord simuliert werden.