Kritik an strengen Systemanforderungen für Windows 11

dj

29.6.2021

Windows 11 ist scheinbar zu hungrig.
Windows 11 ist scheinbar zu hungrig.
Microsoft

Microsoft arbeitet noch an den Systemanforderungen für Windows 11, Duolingo will an die Börse und Algorithmen entlassen Amazon-Fahrer*innen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

29.6.2021

Nach der Vorstellung von Windows 11 vergangene Woche gibt es Kritik an den strengen Mindestanforderungen des Betriebssystems. Zunächst hiess es von Microsoft, dass nur Prozessoren ab der Coffee Lake-Reihe von Intel sowie der Zen 2-Reihe von AMD mit Windows 11 kompatibel seien, da nur sie den nötigen Sicherheitsstandard erfüllen würden.

Coffee Lake-Chips gibt es allerdings erst seit Ende 2017 und Zen 2-Chips gar erst seit Mitte 2019, sodass kaum zwei Jahre alte PCs schon nicht mehr ausreichend für Windows 11 sein könnten. Microsoft hat daher inzwischen leicht zurückgerudert und versprochen, auch die Kompatibilität etwas älterer Chips mit Windows 11 zu prüfen. Zudem wurde eine App zurückgezogen, die Nutzer*innen eigentlich verraten sollte, ob ihr Computer Windows 11 unterstützten wird. Doch diese stiftete mehr Verwirrung als Klarheit.



Duolingo will an die Börse

Duolingo, vor allem bekannt für seine gleichnamige Sprachen-App, will an die Börse, schreibt «TechCrunch». Im Lockdown-Jahr 2020 stieg der Umsatz um 129 Prozent, schreibt die US-Firma in ihrem Börsenprospekt. Zuletzt wurde sie mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet.

Algorithmen feuern Amazon-Mitarbeiter*innen

Lieferfahrer*innen bei Amazon werden offenbar durch Algorithmen entlassen, wenn diese zu dem Schluss kommen, dass die Fahrer*innen nicht die geforderte Leistung erbringen. Wie «Bloomberg» berichtet, war Amazon bewusst, dass die Algorithmen fehleranfällig waren. Da es aber genügend Nachschub an potenziellen Fahrer*innen gibt, sei es günstiger, den Algorithmen zu vertrauen, statt auf menschliche Untersuchungen zu setzen.

Facebook lanciert Newsletter-Dienst

Facebook wird heute einen Newsletter-Dienst lancieren, wie «CNN» berichtet. Zum Start werde es eine Reihe prominente Autoren geben, allerdings will Facebook offenbar kontroverse Bereiche wie Politik vermeiden. Grösster Konkurrent in dem Bereich ist Substack, für das zahlreiche polarisierende Autoren schreiben.