Mach mal lauter – UE Wonderboom 2 im Test 

Von Henning Steier

28.6.2019

Der UE Wonderboom 2 kostet 120 Franken.
Symbolbild: PD

Klein, schick, nun auch staubgeschützt und mit einem neuen Outdoor-Modus: Der jüngste Spross der Wonderboom-Familie lässt kaum Wünsche offen.

Es sollte sich herumgesprochen haben, dass auch aktuelle Flaggschiff-Smartphones nur bedingt als Ghettoblaster taugen. Denn soundmässig sind die Geräte baubedingt zu schwach auf der Brust. Als Alternative bieten sich kleine Bluetooth-Boxen für die Beschallung von Strand, Parkwiese und Terrasse an. Das Angebot ist allerdings uferlos. 

Staubgeschützt

Ultimate Ears ist für kompakte, gut klingende und bezahlbare Lautsprecher bekannt. Der UE Wonderboom war der keine Ausnahme. Die zweite Version wurde allerdings in wichtigen Punkten verbessert. Es ist nun nicht nur wasserdicht (30 Minuten in einem Meter Tiefe), sondern auch staubgeschützt.

Ausserdem neu: der Outdoor Boost Mode. Dieser Modus soll für einen extraklar-lauten Klang sorgen. Das funktionierte im Test sehr gut, Mitten und Höhen werden präsenter. Bauformbedingt sind allerdings keine besseren Bässe möglich: Der Lautsprecher hat das Format einer Getränkedose. Ein leistungsfähiger Tieftöner liesse sich daher im Gehäuse nicht unterbringen. 

20 Stunden Akkulaufzeit

Fast 20 Stunden hielt der Akku der kleinen Box im Test durch. Das sind fast drei mehr als beim Vorgängermodell. Nicht nur mit diesem lässt sich er schnell und leicht zu einem Stereopaar kombinieren, sondern auch mit dem Boom 3 und dem Megaboom 3 des Herstellers.

Optisch sind das bisherige und das aktuelle Modell kaum zu unterscheiden. Letztgenanntes ist mit 420 Gramm ein bisschen leichter. Die Bedienung bleibt ebenso minimalistisch wie eingängig: Mit der Plus-Taste macht man lauter, mit der Minus-Schaltfläche leiser. Auf der Oberseite befinden sich die Kopplungstaste, der Ein-/Aus-schalter und die mehrfach belegte Play-/Pause-Taste.

Fazit

Ultimate Ears legt mit dem Wonderboom 2 einen empfehlenswerten Outdoor-Lautsprecher zu einem fairen Preis von 130 Franken vor. Wünschenswert wäre ein Audioeingang. Andererseits wäre der Lautsprecher dann wohl nicht mehr so robust, da jede Öffnung ein Risiko darstellt. 

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