Microsoft bringt Anti-Viren-App Defender für Android

dj

24.6.2020 - 10:55

Den Defender gibt's jetzt auch für Android.
Microsoft

Microsoft bringt eine Anti-Viren-App für Android, die deutsche Corona-App verschickt die ersten Warnmeldungen und die chinesischen Zensoren schlagen wieder zu. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Microsoft bringt sein Anti-Viren-Programm Defender nun auch auf Android, wie das Unternehmen mitteilte. Unternehmenskunden können den mobilen Microsoft Defender in einer Vorschauversion auf den Smartphones der Mitarbeiter installieren. Eine iOS-Version soll folgen.

Der Microsoft Defender (vormals Windows Defender) wurde vom Unternehmen in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Auf Windows 10 ist er inzwischen ein vollwertiger Ersatz für eigenständige Anti-Viren-Programme. Auch eine Version für macOS befindet sich bereits in der Testphase.

Erste Warnmeldungen der deutschen Corona-App

Bei der deutschen Corona-Warn-App sind die ersten Meldungen von infizierten Personen eingegangen, wie «Golem» meldet. Ein erster Satz mit 341 verschlüsselten IDs wurde vermerkt. Da die IDs regelmässig aus Datenschutzgründen wechseln, dürfte die Zahl der tatsächlich Infizierten, die sich gemeldet haben, deutlich geringer sein. Wie viele Warnmeldungen dadurch ausgelöst wurden, lässt sich nicht feststellen, da der Abgleich der Schlüssel lokal auf den Geräten der Kontakte erfolgt. Die App wurde in Deutschland bisher 12,2 Millionen Mal heruntergeladen.

Facebook stellt VR-Brille Oculus Go ein

Facebook wird die Produktion seiner Einsteiger VR-Briller Oculus Go einstellen, wie das Unternehmen mitteilte. Bis 2022 werde die Brille noch unterstützt, neue Features wird es aber nicht geben. Stattdessen will sich Facebook auf die höherwertigere Oculus Quest konzentrieren.

China geht gegen Livestreaming-Dienste vor

China hat zehn in dem Land populäre Livestreaming-Dienste wegen «vulgärer» Inhalte bestraft, wie «Bloomberg» berichtet. Dazu gehören auch Angebote der Tech-Giganten Tencent und ByteDance. Die Strafen reichen von einem Verbot für neue Anmeldungen bis hin zum Sperren bestimmter Kanäle. Livestreaming ist auch in China in der Corona-Krise noch populärer geworden, stellt die dort allgegenwärtigen Zensoren allerdings naturgemäss vor Schwierigkeiten.

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