Millionenbusse für TikTok wegen Kinder-Accounts

dj

28.2.2019

Als TikTok noch Musical.ly war, began das Verfahren der FTC.
Keystone

Für die TikTok-Macher gibt es in den USA eine Millionenbusse, AirPods mit nachlassender Akkulaufzeit, das Motorola Razr steht vor einer Neuauflage und Huawei ist ein virales Video peinlich. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Die Macher der App TikTok müssen einen Millionenbusse zahlen. Noch bevor das ehemalige Musical.ly in TikTok integriert wurde, hatte die US-Handelsbehörde FTC ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Es ging um eine Verletzung des Children’s Online Privacy Protection Act, der vorschreibt, dass Apps bei Nutzern unter 13 Jahren das elterliche Einverständnis einholen müssen, bevor sie einen Account für sie erstellen.

Auf Musical.ly fanden sich aber tausende zu junge Nutzer. Musical.ly sei dies bewusst gewesenen, habe aber kaum Gegenmassnahmen eingeleitet. Im Zuge eines Vergleiches muss die hinter musical.ly und TikTok stehende chinesische Firma ByteDance nun eine Busse von 5,7 Millionen Dollar zahlen. TikTok kündigte an, für jüngere Nutzer aus den USA nun ein separate Sektion in der App zu schaffen, in der nur eingeschränkt persönliche Daten geteilt werden können.

Razr kommt zurück

Auch Lenovo Motorola will ein faltbares Smartphones lancieren. Es soll den Namen und den Formfaktor des legendären Razr bekommen, meldet cnet.com. Damit wäre das Gerät deutlich kompakter als etwa das Galaxy Fold oder das Mate X. Das neue Razr soll im Sommer erhältlich sein, zu einem Preis von rund 1500 Franken.

Verkürzte Akkulaufzeit

Einige Käufer, die ihre AirPods viel Nutzen, bemängeln, dass die Akkulaufzeit nach einem Jahr nur noch vier statt fünf Stunden beträgt, meldet heise.de Apple äusserte sich dazu nicht. 

Galaxy A90 mit rotierender Kamera

Das Samsung Galaxy A90 soll eine rotierende Kamera haben, die so Fotos sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite des Gerät machen kann. Das berichtet der bekannte Lecker Steve Hemmerstoffer und veröffentlichte auf Twitter erste Bilder. Wann das A90 lanciert werden soll, ich noch nicht bekannt.

BlackBerry verklagt Twitter

Der ehemalige Smartphone-Hersteller BlackBerry verklagt Twitter wegen vermeintlicher Patent-Verletzungen. Die mobile Twitter-App verletze ingesamt sechs Blackberry-Patente, heisst es in einer Klageschrift vor dem US-Bundesgericht in Los Angeles. BlackBerry hat dort zuvor auch Facebook und Snap wegen Patentverletzungen verklagt, so «Reuters».

190 Project Titan-Mitarbeiter entlassen

Apple wird 190 Mitarbeiter seines Project Titan, dem Programm für autonomes Fahren, entlassen. Das geht aus einem formellen Brief an die kalifornische Arbeitsbehörde hervor, berichtet die «San Francisco Chronicle». Das Herunterfahren bei Project Titan wurde bereits zuvor berichtet, es war aber bisher nicht klar, ob die betroffenen Mitarbeiter andere Stellen bei Apple bekommen. Im Zuge des Absatzeinbruchs bei iPhone muss Apple aber nun offenbar einen Sparkurs fahren.

Virales Huawei-Video ist der Firma peinlich

Ein virales Videos, das Huawei unterstützen soll, ist der Firma offenbar etwas peinlich. In den Video, das von einem staatliche geförderten Gesangstudio in der südchinesischen Stadt Zhuhai produziert wurde, sind kleine Kinder zu sehen, die herumtanzen und mit Huawei-Geräten spielen, während sie einen Song namens «Huawei Schönheit» singen. Nachdem das Video auch innerhalb Chinas als übertrieben nationalistisch kritisiert wurde, stellte Huawei klar, nichts mit ihm zu tun gehabt zu haben.

Hackerangriff via Thunderbolt

Der Thunderbolt-Anschluss eines Computer kann für Hackerangriffe missbraucht werden. Innert weniger Sekunden könne ein Angreifer mittels eines manipulierten Thunderbolt-Geräts auf den Arbeitsspeicher des Computers zugreifen und dann Passwörter auslesen oder Malware ausführen, berichten Forscher der Cambridge University.

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