Geld aus Katar und Saudi-Arabien

Musk besorgt für Twitter-Kauf 7 Milliarden Dollar von Investoren

SDA/dj

5.5.2022 - 14:51

Twitter will Elon Musk nun doch nicht alleine kaufen.
Twitter will Elon Musk nun doch nicht alleine kaufen.
Getty Images

Elon Musk will die Twitter-Übernahme doch nicht alleine stemmen. Nun holt sich der selbst ernannte Verteidiger der Meinungsfreiheit Geld aus Katar und Saudi-Arabien.

SDA/dj

5.5.2022 - 14:51

Elon Musk hat sich für seinen angestrebten 44 Milliarden Dollar teuren Twitter-Kauf zusätzliche Mittel von Investoren gesichert. Insgesamt sollen so laut einer US-Börsenmitteilung vom Donnerstag rund 7,14 Milliarden Dollar zusammenkommen.

Zu den Geldgebern zählen neben Oracle-Gründer Larry Ellison, der eine Milliarde Dollar einbringt, die Wagniskapitalfirma Sequoia, die Krypto-Börse Binance und der katarische Staatsfond. Zudem will der saudische Prinz Alwaleed bin Talal seine bereits bestehende rund 1,9 Milliarden Dollar schwere Beteiligung an Twitter einbringen. Er hatte Musks Übernahmepläne zunächst abgelehnt.

Musk einigte sich mit Verwaltungsrat

Musk hatte sich im April nach einem tagelangen Hickhack mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf die Übernahme geeinigt. Er ist aber darauf angewiesen, dass ihm genug Aktionäre ihre Anteile abtreten. Wenn ihm dies gelingt, will der Tesla-Chef Twitter von der Börse nehmen.

Musk hatte für den Deal bereits mithilfe von Banken wie Morgan Stanley einen Finanzierungsrahmen über 46,5 Milliarden Dollar aufgestellt. Davon sind allerdings 25,5 Milliarden Dollar Kredite, die zum Teil mit seinen Tesla-Aktien besichert werden.

Zunächst wollte Musk bis zu 21 Milliarden Dollar selbst aufbringen. Dafür hatte er noch weitere Investoren gesucht. Dieser Anteil wurde nun auf 27,25 Milliarden Dollar angehoben. Zugleich verringerte Musk ein Darlehen von 12,5 Milliarden auf 6,25 Milliarden Dollar.

SDA/dj