Olympus zieht sich aus Kamerageschäft zurück

dj

25.6.2020

Nach 84 Jahren ist Schluss bei Olympus.
Getty Images

Traditionshersteller Olympus zieht sich aus dem Kamerageschäft zurück, der WhatsApp-Zahlungsdienst wird schon wieder eingestellt und die RapidShare-Betreiber warten weiter auf ein Urteil. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Nach 84 Jahren steigt der japanische Hersteller Olympus aus dem Kamerageschäft auf. Der entsprechende Unternehmensbereich soll an eine Investment-Firma verkauft werden, berichtet «TechCrunch». Das Kamerageschäft macht zuletzt nur knapp fünf Prozent des Konzernumsatzes aus und verweilte in den roten Zahlen. Den Grossteil seines Geldes verdient Olympus mit Medizintechnik.

Olympus' Kamerageschichte begann 1936 mit der Balgenkamera Semi-Olympus I. In den letzten Jahren ging der Kamera-Absatz stark zurück. Im Smartphone-Zeitalter kaufen immer weniger Normalkonsumenten noch eine eigenständige Kamera. Diese kommen fast nur noch im professionellen und semiprofessionellen Bereich zum Einsatz.

Vorerst kein Windows auf ARM-Macs

Auf den für Ende Jahr erwarteten Macs mit ARM-Chips wird vorerst kein Windows laufen. Auf bestehenden Macs mit Intel-Prozessoren ist es über die Software Boot Camp ein Leichtes, neben macOS auch Windows auf einem Apple-Gerät zu nutzen. Auch Windows 10 gibt es zwar in einer auf ARM angepassten Version, Microsoft will für diese aber laut «The Verge» vorerst keine Lizenzen zur Nutzung auf Macs vergeben.

WhatsApp-Zahlungsdienst schon wieder abgeschaltet

Nur knapp eine Woche nach seiner Lancierung wurde der WhatsApp-Zahlungsdienst in Brasilien auf Anordnung der dortigen Zentralbank wieder eingestellt. In dem südamerikanischen Land sowie in Indien wollte Mutter Facebook eigentlich den Einstieg in mobile Zahlungen testen. Die Zentralbank sah in dem Projekt allerdings eine Gefahr für den Wettbewerb, berichtet «The Next Web».

RapidShare-Betreiber warten weiter auf Urteil

Die rechtliche Aufarbeitung der 2015 geschlossenen Schweizer Filehosting-Plattform RapidShare ist immer noch nicht abgeschlossen. Dem Betreiber, seiner Ehefrau und einem Rechtsanwalt wurde bis September 2018 in Zug der Prozess wegen Verstössen gegen das Urheberrecht gemacht. Ein Urteil gibt es allerdings bis heute nicht, wie tarnkappe.info schreibt. Wann damit zu rechnen ist, ist unklar.

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