USA beschlagnahmen iranische Nachrichten-Websites

dj

23.6.2021

So sieht die Website des iranischen Senders Press TV nun aus.
So sieht die Website des iranischen Senders Press TV nun aus.
FBI

Die USA schnappen sich iranische Nachrichten-Websites, Microsoft ist mehr als zwei Milliarden wert und Twitter startet mit Bezahlfunktionen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

23.6.2021

Die US-Bundespolizei FBI hat 36 Nachrichten-Websites beschlagnahmt, die überwiegend vom iranischen Staat kontrolliert wurden. Auf den Websites erschien ein grosser Banner mit dem Schriftzug «This Website has been seized» und einem Verweis auf die Rechtsgrundlage. Die Seiten würden gegen US-Sanktionen verstossen und Desinformationskampagnen führen, heisst es vom US-Justizministerium. 

Betroffen war etwa presstv.com, die Seite des englischsprachigen Auslandssenders der Islamischen Republik. Genau genommen wurden nur die Domains beschlagnahmt, Endungen wie .com oder .net unterstehen dem direkten Zugriff der US-Behörden. Unter anderen Adressen sind die Websites daher grösstenteils weiterhin erreichbar.

Petition will Jeff Bezos im All belassen

Eine Petition, die dazu aufruft, dass Amazon-Chef Jeff Bezos doch bitte nicht von seinem geplanten Kurzzeittrip ins All zurückkehren solle, hat rund 100’000 Unterschriften eingesammelt. «Milliardäre sollten nicht existieren, weder auf der Erde noch im Weltall. Aber falls sie sich für letzteres entscheiden, sollten sie auch dort bleiben», heisst es im Text der Petition.



Microsoft mehr als zwei Milliarden wert

Als zweites Privatunternehmen weltweit hat Microsoft einen Marktwert von mehr als zwei Milliarden Dollar erreicht. Apple erreichte diese Mark im August vergangenes Jahr. Microsoft profitierte vor allem vom boomenden Cloud-Geschäft, alleine in diesem Jahr stieg der Aktienkurs um 19 Prozent.

Twitter schaltete bezahlte Tweets für erste Nutzer*innen frei

Erste Nutzer*innen können sich nun als Anbieter*in von Bezahldiensten auf Twitter bewerben, meldet «The Verge». Zum einen kann Geld dafür verlangen, um bestimmte Tweets zu sehen. Zum anderen kann man auch kostenpflichtige Audio-Chats anbieten. Es ist die erste Möglichkeit für Twitter-Nutzer*innen, ihre Inhalte zu Geld zu machen.