Digital-News des Tages

Windows auch auf neuen Macs mit M1-Chip lauffähig

dj

30.11.2020

Der M1-Chip ist prinzipiell auch in der Lage, Windows anzutreiben.
Der M1-Chip ist prinzipiell auch in der Lage, Windows anzutreiben.
Keystone

Die neuen Mac-Chips unterstützen prinzipiell auch Windows, Trump setzt einen weiteren chinesischen Chip-Fabrikanten auf seine Blacklist und Volkswagen arbeitet an einem noch kleineren E-Auto. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Ein deutscher Entwickler hat es geschafft, Windows 10 auf einem der neuen Macs mit den appleeigenen M1-Chip zum Laufen zu bringen. M1 setzt auf die ARM-Infrastruktur und nicht auf x86 wie die Intel-Chips zuvor. Microsoft hat bereits eine ARM-Version von Windows 10 entwickelt, diese ist allerdings nicht frei verkäuflich, sondern wird nur bei dem bisher eher kleinen Angebot von Windows-Laptops mit ARM-Chips mitgeliefert.

Apple stattet seinen neuen Macs daher auch nicht mit Boot Camp aus, dem Feature, mit dem man auf Intel-Macs ganz offiziell Windows 10 installieren kann. Entwickler Alexander Graf hat das aber nicht abgehalten und Windows 10 auf einem M1-Mac Mini virtualisiert, wie «Golem» berichtet. Apple zeigte sich grundsätzlich bereit, Windows 10 auch offiziell auf den neuen Macs zu unterstützen, dazu müsste Microsoft allerdings entsprechende Lizenzen anbieten.



Weiterer chinesischer Chip-Fabrikant auf US-Blacklist

Das US-Verteidigungsministerium will den grössten chinesischen Chip-Hersteller SMIC als vom chinesischen Militär kontrolliert klassifizieren, so «Reuters». Das würde das Unternehmen unter anderem von US-Kapital abschneiden. In seinen letzten Wochen im Amt will US-Präsident Donald Trump es seinem Nachfolger Joe Biden auch erschweren, die Beziehungen gegenüber China wieder zu normalisieren.

Zappos-Gründer bei Feuer getötet

Tony Hsieh, der Gründer des Online-Schuhversandhändler Zappos, ist im Alter von 46 Jahren an den Folgen von Verletzungen, die er sich bei einem Hausbrand zugezogen hatte, gestorben. Tony Hsieh war eine einflussreiche Persönlichkeit in der amerikanischen Tech-Szene, Zappos hatte er allerdings schon 2009 an Amazon verkauft. In den letzten Jahren widmete sich Hsieh vor allem der Stadtentwicklung von Las Vegas.

Volkswagen arbeitet an Mini-E-Auto

Der Autogigant Volkswagen arbeitet offenbar an einem noch kleineren E-Auto. Unter dem Namen Small BEV (Battery Electric Vehicle) würde derzeit ein E-Fahrzeug in dem Format der Polo-Reihe entwickelt, berichtet «Reuters». Mit einem Preis von 20'000 bis 25'000 Euro wäre das Auto günstiger als Volkswagens bestehendes E-Auto ID.3.

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