Digital-News des Tages

Zoom bildet einen Sicherheitsrat

dj

9.4.2020

Für Treffen mit Freunden ist Zoom ideal, bei sensiblen Diskussionen sollte man vorsichtiger sein.
Für Treffen mit Freunden ist Zoom ideal, bei sensiblen Diskussionen sollte man vorsichtiger sein.
Keystone

Zoom holt sich externe Berater, Disney+ hat schon 50 Millionen Abonnenten und Microsoft verschiebt einen Laptop mit Doppel-Display. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Nach zahlreichen Problemen mit Datenschutz und Privatsphäre hat Zoom nun einen Sicherheitsrat mit externen Beratern gebildet. Dazu gehört unter anderem Facebooks ehemaliger Sicherheitschef Alex Stamos, der die Herausforderungen, vor denen Zoom steht, in einem Blogpost aufgeschrieben hat. Zoom-CEO hat sich gestern in einem Livestream nochmal für Versäumnisse entschuldigt.

Derweil haben weitere Organisationen die Nutzung von Zoom untersagt. Das deutsche Auswärtige Amt verbietet die App auf Dienstgeräten, auch Google-Mitarbeiter dürfen Zoom nicht mehr verwenden. Allerdings hat Google mit Meet (ehemals Hangouts) auch ein Konkurrenzprodukt aus eigenem Hause.

Disney+ hat 50 Millionen Abonnenten

Der Streaming-Dienst Disney+ hat inzwischen 50 Millionen Abonnenten weltweit, wie «The Verge» berichtet. Er startete im November in den USA und einigen ausgewählten Ländern, seit März ist er auch in der Schweiz verfügbar. Das viel ältere Netflix hat weltweit 167 Millionen Abonnenten.

Microsoft verschiebt Doppel-Display-Laptop

Microsoft wird das Surface Neo, ein Laptop mit zwei Bildschirmen, nicht wie geplant in diesem Jahr auf den Markt bringen, wie «ZDnet» schreibt. Es sollte mit Windows 10X, einer neuen, abgespeckten Version des Betriebssystems, laufen. Dieses solle aber zuerst für die Nutzung mit Geräten mit einem Bildschirm optimiert werden, heisst es bei Microsoft.

Twitter teilt Daten automatisch mit Werbekunden

Twitter-Nutzer in weiten Teilen der Welt können nun nicht mehr unterbinden, dass ihre Daten mit Werbekunden geteilt werden. Eine entspreche Einstellung hat der Dienst entfernt, so «Engadget». Man habe dies getan, damit man Twitter weiterhin als kostenloses Angebot betreiben könne. In Europa mit seinen strengen Datenschutzbestimmungen gilt die Änderung nicht. Hier müssen Nutzer umgekehrt ihr explizites Einverständnis zur Datenteilung erteilen.

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