Bekannt als Gandalf Ian McKellen nach Sturz von Bühne in Klinik

dpa

18.6.2024 - 05:50

Ian McKellen als Gandalf im Film «The Lord of the Rings: The Return of the King».
Ian McKellen als Gandalf im Film «The Lord of the Rings: The Return of the King».
Bild: Keystone/AP Photo/New Line Productions,Pierre Vinet

Schreckmoment in einem Londoner Theater: Der 85-jährige Schauspieler, bekannt als Gandalf in den «Lord of the Rings»-Filmen, verliert den Halt, stürzt und schreit vor Schmerzen.

18.6.2024 - 05:50

Der britische Schauspieler Ian McKellen hat sich bei einem Sturz von der Bühne während einer Theatervorstellung am Montag verletzt. Er wurde ins Spital eingeliefert. Der 85-Jährige, der in seiner Rolle als Gandalf in den «Lord of the Rings»-Filmen Weltruhm erlangte, habe vor Schmerzen geschrien, berichtete ein anwesender BBC-Journalist. Die Vorstellung wurde abgebrochen und der Saal geräumt, während Sanitäter McKellen behandelten.

Er werde sich, soweit absehbar, vollständig erholen, gab ein Sprecher des Noel Coward Theatre in London bekannt. Der Schauspieler sei in «guter Stimmung». Ärzte hätten ihm mitgeteilt, ein Scan zeige, dass er voraussichtlich keine bleibenden Schäden davontragen werde. Die für den (heutigen) Dienstag geplante Aufführung wurde jedoch abgesagt, um McKellen Zeit zum Ausruhen zu geben, wie es hiess.

Der vielfach preisgekrönte Darsteller spielte die Rolle des John Falstaff in dem Stück «Player Kings», einer Inszenierung des ersten und zweiten Teils von Shakespeares «Heinrich IV.». In einer Kampfszene mit dem Prinzen von Wales und Henry Percy verlor er den Halt und fiel von der Bühne. Die Zuschauer hätten alles genau gesehen, sagte der Theaterbesucher Paul Critchley der Nachrichtenagentur PA. Es sei ein Schock gewesen. Mitarbeiter des Theaters und zwei Ärzte im Publikum kamen McKellen nach seinem Sturz zu Hilfe, sagte der Sprecher.

McKellen spielte in seiner sechs Jahrzehnte währenden Karriere unter anderem den Magneto in den «X-Men»-Filmen sowie mehrere Shakespeare-Figuren am Theater, darunter Richard II., Macbeth und König Lear.

dpa