Gerichtsmedizin bestätigt Sinead O'Connor starb eines natürlichen Todes

dpa/AP

9.1.2024 - 19:19

Die irische Popsängerin Sinead O'Connor ist im Juli 2023 überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben.
Die irische Popsängerin Sinead O'Connor ist im Juli 2023 überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben.
Archivbild: dpa

Die Musikerin Sinead O'Connor wurde vergangenen Sommer leblos in ihrer Wohnung gefunden. Zur Todesursache gab es viele Spekulationen.

9.1.2024 - 19:19

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  • Die irische Singer-Songwriterin Sinéad O’Connor ist an einer natürlichen Ursache gestorben.
  • Das bestätigte die Gerichtsmedizin am Dienstag, nannte aber keine Details dazu.
  • Die Mitteilung bedeutet, dass es bei dem Todesfall keine Einwirkungen von aussen gab. 

Musikerin Sinead O'Connor ist nach Einschätzung eines Gerichtsmediziners eines natürlichen Todes gestorben. Die Sängerin («Nothing Compares 2 U») war im vergangenen Sommer leblos in einer Londoner Wohnung gefunden worden.

Ein Gerichtsmediziner sei nun zu dem Schluss gekommen, dass sie eines natürlichen Todes gestorben sei, meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf den Southwark Coroner's Court.

Die irische Musikerin war im Juli 2023 überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben. Die Polizei erklärte damals, der Todesfall werde nicht als verdächtig behandelt.

Kontroverse Künstlerin

Knapp zwei Wochen später hatten sich etliche Menschen in Irland von der Sängerin verabschiedet. Im Küstenort Bray südlich von Dublin säumten damals zahlreiche Trauernde die Promenade. An einer privaten Trauerzeremonie nahmen zum Beispiel die irischen Popstars Bono, Frontman der Band U2, und Bob Geldof teil.

O'Connor war eine der bekanntesten Musikerinnen Irlands. Den internationalen Durchbruch hatte sie 1990 mit dem von Prince geschriebenen Song «Nothing Compares 2 You». Sie nahm im Laufe ihrer Karriere mehrere Alben auf und experimentierte etwa spirituell. Sie war auch für kontroverse Auftritte bekannt und zerriss zum Beispiel 1992 vor laufender Kamera ein Bild von Papst Johannes Paul II.

dpa/AP