Mötley Crüe, Queen und Johnny Cash – das Leben dieser Musiker wurde grandios verfilmt

nat/dpa

24.3.2019

Diese Musiker begeistern tausende von Fans – genau wie die Biopics über sie.
Bild: Jake Giles Netter/Netflix/dpa/Keystone

Die Skandal-Rockgruppe Mötley Crüe bekommt einen eigenen Film. Grund genug, fünf der besten Biopics über Musiker und Bands vorzustellen.

Für das Motto «Sex, Drugs und Rock'n'Roll» waren Mötley Crüe in den 80er-Jahren das Paradebeispiel. Die Karriere der Rockband aus Los Angeles war von Exzessen und Skandalen geprägt. Ab 22. März zeigt Netflix den Spielfilm «The Dirt» über die ereignisreiche Bandgeschichte.

Der unterhaltsame Film des «Jackass»-Regisseurs Jeff Tremaine, eine gelungene Mischung aus Satire und Drama, behandelt jedoch nicht die gesamte Mötley-Crüe-Karriere. Denn damit hätte man wahrscheinlich eine ganze Serie füllen können. «The Dirt» legt den Fokus auf die wilden 80er-Jahre, den beachtlichen Aufstieg von den Clubs in die grossen Hallen, die ausschweifenden Parties, den massiven Drogenkonsum und das reichlich asoziale Benehmen.

Biopics über Musiker und Bands gibt es immer wieder. Wir stellen unsere fünf Lieblinge vor.

Bohemian Rhapsody (2018)

Er ist wohl einer der meist gefeierten Filme des letzten Jahres: «Bohemian Rhapsody» über die Rock-Ikone Freddie Mercury und seine Band Queen. Der Streifen räumte an den Oscars die meisten Preise ab, insgesamt vier Goldjungen wurden für das Biopic vergeben. Darunter einer an Rami Malek als bester Hauptdarsteller – und das hat er mehr als verdient. Der 37-Jährige mimt den Frontmann der Rockgruppe perfekt.

I'm Not There (2007)

Bob Dylan ist ein Ausnahmetalent, das beweist das Biopic «I'm Not There» sehr eindrücklich. Regisseur Todd Haynes greift im Film Dylans viele Facetten auf und zeigt auf eine ganz spezielle Art und Weise, wie sich der Weltstar in seiner Karriere immer wieder neu erfindet. Dazu lässt der Filmemacher sechs verschiedene Schauspieler den Musiker verkörpern: Marcus Carl Franklin, Ben Whishaw, Christian Bale, Heath Ledger, Cate Blanchett und Richard Gere. Ein unterhaltsames Experiment, das sich zu schauen lohnt.

Walk The Line (2005)

Fünf Nominierungen und schliesslich einen Oscar erhält der Film «Walk The Line» 2006. Regisseur James Mangold erzählt im Biopic vom bewegenden Leben des Countrysängers Johnny Cash (Joaquin Phoenix) und von dessen Liebe zu seiner Kollegin June Carter (Reese Witherspoon). Für den Streifen haben die beide Schauspieler monatelang Gesangsunterricht genommen und singen alle Lieder selbst. Hut ab! Reese Witherspoon gewinnt für diese Wahnsinnsleistung einen Goldjungen als beste Haupdarstellerin.

Ray (2004)

2005 erhält Jamie Foxx unter anderem eine Oscar und einen Golden Globe Award für seine realistische Darstellung des erblindeten Musikers Ray Charles. Im Biopic von Regisseur Taylor Hackford, das schlicht «Ray» heisst, spielt Foxx selbst Klavier und soll während des Drehs sogar lichtundurchlässige Plättchen über den Augen getragen haben, um mehr Authentizität zu schaffen. Leider erlebt Ray Charles die Premiere seiner Filmbiografie selbst nicht mehr. Der «King of Soul» stirbt im Juni 2004, bevor der Streifen in die Kinos kommt.

Amadeus (1984)

«Amadeus» von Milos Forman ist Kult. 1985 räumt der Streifen, der das Leben des wohl berühmtesten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart erzählt, acht Oscars ab – darunter in der Kategorie als bester Film. F. Murray Abraham spielt den Antonio Salieri, Hofkomponist sowie Mozarts Gegenspieler und Neider, stark. Und auch Tom Hulce brilliert in seiner Rolle als Wolfgang Amadeus Mozart. Beide sind damals für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, durchsetzen kann sich F. Murray Abraham. Zum Abschluss noch einen interessanten Fakt: Einer von Falcos grössten Hits war inspiriert vom Film – in diesem Sinne: «Rock Me Amadeus»!

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