Gericht gibt Meghan in Klage gegen «Mail on Sunday» Recht

dpa

11.2.2021 - 18:00

FILE - In this Saturday March 7, 2020 file photo, Meghan, Duchess of Sussex with Prince Harry arrives at the Royal Albert Hall in London, to attend the Mountbatten Festival of Music. A British judge ruled Thursday Feb. 11, 2021, that a newspaper invaded Duchess of SussexâÄ™s privacy by publishing personal letter to her estranged father. (Simon Dawson/Pool via AP, File)
Herzogin Meghan, die Frau von Prinz Harry, hat gegen die «Mail on Sunday» geklagt. 
Bild: Simon Dawson/Pool via AP, File

Herzogin Meghan hat im Rechtsstreit mit dem Verlag der «Mail on Sunday» einen bedeutenden Teilerfolg errungen. Das Blatt hatte Auszüge aus einem Brief von Meghans Vater veröffentlicht.

Im juristischen Streit gegen die Boulevardpresse kann Herzogin Meghan einen ersten Punkt für sich verbuchen: Ein Gericht in London gab dem Antrag der 39-Jährigen auf eine Abkürzung des Verfahrens am Donnerstag statt. Zudem folgte der Richter der Auffassung von Meghans Anwälten, wonach sie durch die teilweise Veröffentlichung eines Briefs an ihren Vater in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt wurde.

«Die Klägerin hatte die nachvollziehbare Erwartung, dass die Inhalte des Briefes privat bleiben würden», hiess es in der Entscheidung des Gerichts am Donnerstag. Die «Mail on Sunday» habe dies verhindert.

Noch nicht endgültig entschieden hat das Gericht über die Frage, inwieweit auch Meghans Urheberrechte durch die Veröffentlichung des Briefs beeinträchtigt wurden. Zwar sah der Richter eine Rechtsverletzung als gegeben an, geklärt werden müsse aber noch, ob Meghan alleinige Urheberin des Briefs war. Das Schreiben war von der Presseabteilung des Palasts redigiert worden.

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