Harry über William: «Als Brüder haben wir gute und schlechte Tage»

SDA/phi

21.10.2019 - 12:56

Prinz Harry hat in einem Interview eingeräumt, nicht immer mit seinem Bruder William einer Meinung zu sein. Sie würden sich zwar schätzen, aber weniger oft sehen als früher.

Der britische Prinz Harry hat zu den Gerüchten über einen Bruch in der Beziehung zu seinem älteren Bruder William offen Stellung bezogen. Der Herzog von Sussex gab in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Fernsehsender ITV zu, dass er und sein Bruder sich «sicherlich derzeit auf unterschiedlichen Wegen befinden».

Sie seien dennoch immer füreinander da, betonte Harry. Die meisten Gerüchte kämen «aus dem Nichts, aber als Brüder – das ist klar – haben wir gute Tage und schlechte Tage», führte der 35-Jährige aus. Wegen ihrer Rollen im Königshaus sowie des grossen öffentlichen Drucks würden «unvermeidlich Dinge passieren» und die beiden sich nicht mehr so oft sehen wie früher. Er liebe William aber weiterhin «innig»: «Wir sind Brüder. Wir werden immer Brüder sein», betonte Harry.

Harry und Meghan am 15. Oktober bei den WellChild Awards in London.
Bild:  Keystone

«Hartes» Jahr

Das Interview führte ITV während der jüngsten Reise von Prinz Harry und seiner Ehefrau Meghan Markle ins südliche Afrika. Die 38-jährige Meghan, der keine sonderlich gute Beziehung zur Ehefrau seines Bruders, Kate Middleton, nachgesagt wird, sprach von einem «harten» vergangenen Jahr. Ihre britischen Freunde hätten ihr davon abgeraten, Prinz Harry zu heiraten, weil die britischen Boulevardblätter sie «zerstören» würden.

Die gebürtige US-Amerikanerin muss sich einer ihr gegenüber zunehmend aggressiver auftretenden Klatschpresse stellen. Diese macht sich über Geschichten über ihre zerstrittene Familie in den USA und Gerüchte über Gräben im Königshaus her.

Bei der Frage, ob sie damit umgehen könne, sagte die ehemalige Schauspielerin: «Ich habe schon seit langer Zeit zu H gesagt – so nenne ich ihn, dass es nicht ausreicht, nur etwas zu überleben, das ist nicht der Sinn des Lebens.» Das Paar hatte zuletzt rechtliche Schritte gegen die britische Boulevardzeitung «Mail on Sunday» wegen der Verletzung ihrer Privatsphäre eingeleitet.

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