Sogar das Geld ihrer Mutter wird aufgeteilt

Fabian Tschamper

7.7.2020 - 15:53

Die Prinzen William (links) und Harry mit ihrer Mutter Diana im Mai 1995.
Getty

Die royale Entzweiung der Prinzen William und Harry scheint nun ihren Gipfel erreicht zu haben: Sogar das Geld aus dem «Diana Memorial Fund» wird aufgeteilt. Die britischen Medien bezeichnen dies als «Scheidung».

Um komplett voneinander abgekoppelt zu sein – freilich beruflich –, entschieden sich die Brüder angeblich schon letzten Dezember für eine drastische Massnahme. Die Gelder der Stiftung «The Diana, Princess of Wales Memorial Fund» werden laut «The Sun» aufgeteilt. Sie hegen die Absicht, es unter ihren Wohltätigkeitsorganisationen zu streuen.

Gemäss dem britischen Boulevardblatt habe die «Royal Foundation», die Harry und William einst gegründet hatten, im Jahr 2013 die rechtliche Kontrolle des «Diana Memorial Fund» übernommen. Die Stiftung, die nach dem Tod ihrer Mutter, Prinzessin Diana (1961–1997) ins Leben gerufen wurde, sammelt aktiv keine Spenden mehr. Finanzielle Zuweisungen seien aber offenbar immer noch gängig – der Grossteil dieses Geldes ging bisher an Wohltätigkeitsorganisationen, die die Gebrüder gemeinsam auswählten.



Betrieben wurde «The Royal Foundation» von den Herzoginnen Kate und Meghan sowie ihren Ehemännern. Im vergangenen Sommer 2019 entschieden sich die «Fab Four» (einstiger Spitzname des royalen Quartetts), ihre Stiftungen zu trennen. Zwei neue enstanden dabei: «The Royal Foundation of The Duke and Duchess of Cambridge» und «The Sussex Royal Foundation» – Letztere gehört aber schon der Vergangenheit an, da Harry und Meghan ihren royalen Pflichten nicht mehr nachkommen.

Die royale «Scheidung»

Die Recherche der «Sun» bezieht sich dabei auf den Geschäftsbericht und den Jahresabschluss der «Royal Foundation» im Jahr 2019. Am 18. Dezember 2019 sei eine Vereinbarung unterzeichnet worden, die die Hälfte der Erlöse des «Diana Memorial Fund» Sussex Royal verspricht. Nach dem Megxit Ende März 2020 soll das Geld nun aber «an eine andere Wohltätigkeitsorganisation gespendet werden, die der Herzog von Sussex auswählt.»

Harrys Anteil soll demnach an die Organisation «Sentebale» gegangen sein. Diese kümmert sich um die psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden von HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen in Lesotho und Botswana.

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