Bushido muss Clan-Boss über eine Million Euro zahlen

2.12.2021

ARCHIV – Bushido, Rapper und Musikproduzent, steht im Bundesverwaltungsgericht. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa
Bushido im Bundesverwaltungsgericht: Der Streit kostet ihn über eine Million Euro.
Sebastian Willnow/zb/dpa

Der Rapper Bushido hat sich mit einem ehemaligen Geschäftspartner bei einer Immobiliengesellschaft nach Angaben eines Gerichtssprechers auf die Zahlung einer Abfindung von 1,4 Millionen Euro geeinigt.

2.12.2021

Auch für einen erfolgreichen Künstler und Siebenfach-Papi wie Bushido sind 1,4 Millionen kein Pappenstiel. Bei dem Streit war es um ein Grundstück mit Wohnanlage in Rüdersdorf bei Berlin gegangen. Der Musiker Bushido hatte für das Immobiliengeschäft zusammen mit dem Clanchef einer bekannten arabischstämmigen Berliner Grossfamilie, Arafat Abou-Chaker, eine Gesellschaft gegründet.



Nach einem Zerwürfnis hatte Bushido 2018 die Gesellschaft aufgelöst und wollte sich als alleiniger Besitzer ins Grundbuch eintragen lassen. Das Landgericht in Frankfurt/Oder hatte dem in einem Zivilprozess stattgegeben, Bushido aber zur Zahlung einer Abfindung von 126'000 Euro plus Zinsen an seinen ehemaligen Partner verpflichtet.

Gegen das Urteil war laut Zwick Arafat Abou-Chaker vor dem Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel in Berufung gegangen. Der Vergleich kann innerhalb von drei Wochen widerrufen werden.

dpa/che