Berner Fan bezahlt 80'000 Franken für «Heirat» mit Beatrice Egli

sob/bb

18.11.2021

Beatrice Egli konzentriert sich auf die schönen Dinge im Leben.
Schlagerstar Beatrice Egli ist entsetzt, dass ihre treuen Fans so ausgenutzt wurden.
Bild: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Mann aus dem Berner Oberland ist unsterblich in Beatrice Egli verliebt. Der Fan bezahlt einem Betrüger für die versprochene Hochzeit 80'000 Franken. Aber der 33-jährige Schlagerstar weiss von nichts.

sob/bb

18.11.2021

Die Verliebtheit eines 60-jährigen Schlagerfans aus dem Berner Oberland hat ihn finanziell ruiniert.

Er glaubte im Ernst daran, dass er im Internet mit der Schlagersängerin Beatrice Egli persönlich in Kontakt war. Doch am andern Ende der Leitung sass ein Betrüger. Dieser schaffte es, dem gutgläubigen Ehemann in spe 80'000 Franken abzuknöpfen, wie die deutsche «Bild» berichtet.

«Ich liebe Beatrice, wünsche mir, dass wir ein Paar werden. Ihre tolle Stimme berührt mich. Ich habe sie in mein Herz geschlossen», sagt der unglücklich verliebte Betrogene zur «Bild».

«Sie schrieb mir liebe Worte und dass sie in Not sei.» Denn ihr Management würde sie mobben und ihr keine Gagen ausbezahlen. «Ich wollte Beatrice helfen», sagt der Mann. Jetzt sind seine Ersparnisse weg.

Schon öfters Objekt der Begierde

Beatrice Egli wusste von nichts. «Mehrere Fans kamen in die Metzgerei meiner Eltern in Pfäffikon, erzählten meiner Mutter von meiner angeblichen Not. Sie klärte sie auf. Sogar unser Pfarrer meldete sich, weil ein unbekannter Mann schon die Kirche für die Hochzeit reservieren wollte», sagt Egli zur «Bild».

Die Schlagersängerin aus Pfäffikon im Kanton Schwyz war schon öfters das Hochzeitsobjekt der Begierde. Laut «Bild» sind ihr sechs Fälle bekannt, wobei die Männer jeweils zwischen rund 700 Franken bis 12'000 Franken bezahlt haben sollen.

Beatrice Egli sagt: «Ich weiss, dass sie für mich durchs Feuer gehen würden. Doch ich hoffe, dass sie eins wissen, ihre Treue zu meiner Musik und zu mir als Person ist das wertvollste und keiner auf Erden muss mir das jemals mit Geld beweisen.»