Intime Einblicke: Harry und Meghan verraten, was sie nervt

tsch

6.11.2019 - 09:11

Die Afrika-Reise von Prinz Harry und Meghan schlug im September hohe Wellen. Nun lässt eine Dokumentation den Trip Revue passieren. In intimen Einblicken erzählt das Paar auch vom Umgang mit der Klatschpresse.

So harmlos wie der Titel «Harry und Meghan – eine afrikanische Reise» vermuten lässt, kommt die Dokumentation wahrlich nicht daher. Schliesslich geht es in dem sehenswerten Film, den das SRF nun ausstrahlt, nicht nur darum, das Traumpaar des britischen Königshauses bei seiner Reise durch Afrika zu begleiten. Prinz Harry und seine Angetraute Meghan nutzten die Gelegenheit bei ihrem Trip zwischen Ende September und Anfang Oktober auch dazu, über ihr Verhältnis mit der britischen Boulevardpresse zu sprechen.

Genau bei dieser sorgte der Film dann für Schlagzeilen – schliesslich geben der Herzog und die Herzogin von Sussex darin ungewöhnliche Einblicke in ihr Leben als Ehepaar und junge Eltern. Offenes Klagen inklusive.

Dies wiederum verstösst gegen die inoffizielle Vorgabe des britischen Königshauses, die da lautet: «Never complain, never explain» («Beschwere dich nicht, erkläre dich nicht»). Aber genau das tun Harry und Meghan in dem Gespräch mit dem TV-Reporter Tom Bradby.

Harry und William: Auf unterschiedlichen Wegen 

So äussert sich Harry auch zu dem Verhältnis zu seinem Bruder, Prinz William: «In dieser Rolle, in diesem Job und dieser Familie steht man immer unter Druck. Wir sind Brüder, werden es immer sein, aber wir sind momentan sicherlich auf unterschiedlichen Wegen. Ich werde immer für ihn da sein und er immer für mich. Wir sehen uns nicht mehr so oft wie früher, weil wir beide so viel zu tun haben. Aber ich liebe ihn sehr, und der Grossteil der Dinge, die geschrieben werden, entbehrt jeder Grundlage. Es ist einfach, wie ich es sagte: Brüder haben gute und schlechte Tage.» Darüber hinaus erinnert er sich an den Tod seiner Mutter und die psychischen Probleme.

Meghan indes spricht über den Umgang mit der für sie zunächst ungewohnten britischen Mentalität. Vor allem aber erinnert sie sich an das gemeinsame Kennenlernen. «Naiv» sei sie gewesen. «Ich hatte ehrlich gesagt keine Vorstellung, wie es sein wird. Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, haben meine Freunde sich alle für mich gefreut, weil ich so glücklich war. Aber meine britischen Freunde sagten: Er ist ganz toll, aber lass das bleiben, denn die britische Boulevardpresse wird dein Leben zerstören. Ich war so naiv – ich bin Amerikanerin. Wovon redet ihr, sagte ich. Das ist doch Unfug, ich bin doch nichts für die Boulevardpresse.» Rückblickend räumt sie ein, die Situation unterschätzt zu haben.

Zu sehen sind aber auch weitere Eindrücke der Reise, die das Paar gemeinsam mit Sohn Archie absolvierte. So trafen sie auf Bischof Desmond Tutu, den berühmten Kämpfer gegen Apartheid und Rassismus. Emotional wurde es auch, als Harry an jene Orte in Afrika reiste, die seine Mutter Diana kurz vor ihrem Tod besucht hatte.

«Harry und Meghan – eine afrikanische Reise» läuft am Mittwoch, 6. November, um 20.55 Uhr auf SRF1. Mit Swisscom Replay TV können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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