Diese Schnulzen rühren die «Bluewin»-Redaktion zu Tränen

Carlotta Henggeler

14.2.2020 - 09:29

Aus «Emmas Glück»: Filmdrama mit Jürgen Vogel und Jördis Triebel.
zVg

Blumensträusse, Schoggi und andere kitschige Angebote, so weit das Auge reicht: Heute ist Valentinstag. Wollen Sie Ihren Lieblingsmenschen lieber mit einem romantischen Film überraschen? Das sind die liebsten Liebesfilme unserer Redaktion. 

«Love Actually», Bruno Bötschi, Redaktor Lifestyle/Reisen

Keine Ahnung, wie oft ich «Love Actually» bereits gesehen habe – aber es passiert mir jedes Mal: Kurz vor Schluss, wenn Colin Firth als schüchterner Schriftsteller seiner Raumpflegerin (Lúcia Moniz) die Liebe erklärt, weine ich jedes Mal wie ein Schlosshund. Aber nicht nur deshalb ist die englische Komödie für mich der romantischste Liebesfilm aller Zeiten. Auch alle anderen (Liebes-)Geschichten im Film sind wunderbar, aber nie kitschig.

«Slumdog Millionär», Patrick Lämmle, Sport-Redaktor

Danny Boyles Film «Slumdog Millionär» ist kein klassischer Liebesfilm, keine Schnulze. Es ist viel mehr ein gesellschaftskritischer Film, der Abenteuer, Gangstertum und Drama vereint. Und doch dreht sich im Kern alles um die Liebe. Ein modernes Märchen, das uns auch vor Augen führt, dass Geld allein nicht glücklich macht. Ein Film, der ans Herz geht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Absolut sehenswert und deshalb möchte ich auch gar nicht erst auf die Handlung eingehen, spoilern ist so was von unromantisch.

«The Holiday – Liebe braucht keine Ferien», Martina Baltisberger, Sport-Redaktorin

Zwei Frauen sind enttäuscht von der Liebe und wollen nur weg. Sie tauschen ihre Wohnungen in England und den USA und finden jeweils am anderen Ort ihre neue Liebe. Die klassische sentimentale Liebesgeschichte bedient sich vielen Klischees. Mit Kate Winslet, Cameron Diaz, Jude Law und Jack Black spielen aber vier grossartige Darsteller mit. Ausserdem zeigt es, dass eine Veränderung im Leben immer wieder guttun kann.

«Der englische Patient», Carlotta Henggeler, TV-Redaktorin

Eine grossartige, epische Geschichte, eingebettet kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Und eine schwierige, aber unter die Haut gehende Liebesgeschichte. Mit einem grandiosen Finale, bei dem man die Nastüechli nicht vergessen sollte, auch wenn man nicht so nahe am Wasser gebaut ist. Mit Ralph Fiennes, Juliette Binoche und Kristin Scott Thomas.

«500 Days of Summer», Fabian Tschamper, TV-Redaktor

Manchmal wünscht man sich, dass das Leben mehr wie eine Schnulze daher kommt. Nichts ist stärker als die Liebe zwischen zwei Menschen. Beim Film «500 Days of Summer» ist dieser Wunsch fraglich, da der Streifen einen realistischeren Ansatz findet. Zwei Menschen führen zwar eine Beziehung, doch die Erwartungen werden von der Realität nicht erfüllt. Im Drama finden sich viele Weisheiten über das Leben, wie es halt manchmal eben nicht spielt.

«Emmas Glück», Tobias Bühlmann, Chef vom Dienst

Die Romanze beginnt mit einem Knall: Max (Jürgen Vogel) landet mit seinem Auto in der Scheune von Bäuerin Emma (Jördis Triebel). «Emmas Glück» ist eigentlich eine Tragödie – doch gerade darum ist die Liebesgeschichte, die der Film erzählt, wunderschön. Nicht der optimale Stimmungsmacher für einen romantischen Abend, aber manchmal tut auch Heulen gut.

Das sind die Kino-Hightlights im Februar.

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