«Bauer, ledig, sucht...»: Stunk bei der Stubete

13.7.2018 - 00:00, tsch

Elf Verlobungen, 17 Ehen und 23 Babies! Stolz verkündeten Marco Fritsche und Christa Rigozzi die Erfolgsbilanz aus zehn Jahren «Bauer, ledig, sucht» - ehe sie zehn neue Kandidaten präsentierten, die sie in der 14. Staffel glücklich machen wollen. Nicht ahnend, dass es bei der Stubete schon Ärger geben könnte... 
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Er hat auf jeden Fall das Zeug zum Staffel-Liebling: Bauer Peter aus dem Kanton St. Gallen. Der 54-Jährige hatte noch nie eine längere Beziehung. Dafür ging er bei der Stubete mit dem Verfüttern seiner Erdbeeren gleich ziemlich ran. Martina fands toll.
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«Meine Stärke ist meine Offenheit», findet Peter. Aus seiner Unerfahrenheit in Beziehungsdingen macht er keinen Hehl. Martina (links) und Beatrix fanden ihn «lieb» und «herzig». Er fühlte sich in der Situation sichtlich wohl.
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Martina aus Deutschland war nur kurz geschockt über Peters mangelnde Liebes-Erfahrungen und beschloss, «etwas Wunderschönes» zu finden und weiter anzubändeln. Sie überhäufte ihn mit Geschenken und stellte eine Wellness-Massage in Aussicht.
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Mit ihrem Temperament machte Martina bei Peter das Rennen. Sie lud er zur Hofwoche nach St. Gallen ein. Aber auch Beatrix gab er noch liebe Worte und Komplimente mit auf den Weg.
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Martin aus Nidwalden ist mit seinen 80 Jahren der älteste Teilnehmer in der zehnjährigen «Bauer, ledig, sucht...»-Geschichte. Der erfahrene Mann lud nur eine Kandidatin zur Stubete ein: Ina (76). Als Geschenk hatte sie Handcreme mitgebracht... Raffiniert. So liess sich gleich gut anpacken.
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Der vielfache Vater, Grossvater und Urgrossvater Martin konnte seine Herzdame Ina gleich bei der Stubete schwer beeindrucken: Beim Fingerhakeln mit Marco Fritsche bewies der Senior Muckis. Auch auf dem Hof, den jetzt sein Enkel führt, packt er immer noch mit an.
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Eigentlich wollte Ina es langsam angehen lassen, aber nach Martins überzeugender Performance beim Fingerhakeln konnte sie wohl nicht mehr an sich halten...
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Auf Christa Rigozzis Frage «Was machst du, wenn dich eine Frau interessiert?» antwortete Michael: «Nüüt.» Man ahnt, warum der Berner Jungbauer von anderen bei «Bauer, ledig, sucht...» angemeldet wurde. Zwischen Sara (links) und Andrea legte er seine Schüchternheit aber schnell ab.
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Die beiden potenziellen Hofdamen, die Michael zur Stubete geladen hatte, sehen sich fast zum Verwechseln ähnlich. Doch schon bald schlug sein Herz ein bisschen heftiger für Sara (rechts: Christa Rigozzi).
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Noch waren sie vergnügt beim Flaschendrehen (ohne Anfassen!). Nachdem er beiden Damen den gleichen Schal verehrt hatte, fragte der junggebliebene Motorrad-Fan Bruno aus Bern Christine (links) und Ingeborg (rechts) über Beziehungserfahrungen und Freizeitgestaltung aus.
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Bauer Bruno war mit der klaren Ansage angetreten: «Ich suche die Traumfrau.» Ganz oder gar nicht. «Ich wähle mit dem Herzen und kann mich einfach für keine von euch beiden entscheiden», liess er schliesslich die Bombe zwischen Christine (links) und Ingeborg platzen. Das wollte Letztere so nicht stehen lassen...
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«Warum gibst du dir nicht die Chance, eine von uns beiden für vier, fünf Tage einzuladen?» - Ingeborg liess ihrem Unmut freien Lauf: «Ich fühle mich verarscht! Er hat mir Hoffnungen gemacht, ich habe mich darauf gefreut, es ist wie ein Schlag ins Gesicht!» Wo ist Vermittler Fritsche, wenn man ihn dringend braucht?!
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Wie anders war da die Stimmung bei Georg aus Graubünden, der von sich sagt: «Ich liebe Frauen über alles.» Zusammen mit Kathrin und Bettina malte der Charmeur sich romantische Badezimmer-Szenen aus. «Am liebsten würde ich sie beide fürs Leben behalten!»
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Doch auch ein Galan wie Georg musste sich an die Spielregeln halten und sich für eine der beiden Kandidatinnen entscheiden. So lud er die fröhliche Bettina zur Hofwoche ein.
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Jungbauer Stefan aus dem Thurgau hat so viele Hobbies, dass er kaum Zeit für Brautschau hat. Allerdings wünscht der Oldtimer-Traktoren-Fan sich eine Familie und eine Frau an seiner Seite, die ihn auch mal in den Hintern tritt... Ob Michèle (links) oder Manuela das Zeug dazu haben?
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Irgendwie gaben diese beiden gleich auf den ersten Blick ein gutes Paar ab. Ob es auch auf den zweiten und dritten Blick so gut harmoniert, wird die Hofwoche von Michèle und Stefan zeigen.
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Apropos erster Blick: Verena (links) hatte kaum eine Chance, auch wenn sich Mendi aus Graubünden als Kavalier bemühte, ihr gleichermassen Aufmerksamkeit zu schenken... Karin zog seine Blicke immer wieder auf sich.
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Bei Mendi und Karin konnte man die Herzchen in den Augen regelrecht blinken sehen. Ob das bei der Hofwoche auf seiner Ranch im Engadin so weitergehen wird?
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Die einzige weibliche Kandidatin bei der Stubete war Pia aus dem Emmental, wo sie seltene Nutztierrassen hält und Entspannungstherapie mit Pferden anbietet. Noch mehr Spass würde ihr der Betrieb mit einem gleichgesinnten Partner machen. Ob sie den in Benedikt (links) oder Markus findet?
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Gleichklang ist Pia wichtig. Die Säge-Übung sollte ihn messen, brachte aber etwas ganz anderes zutage: Kommunikationsfähigkeit. «Nie stossen, immer nur ziehen.» Mit dieser Ansage hatte Forstwart Markus das Rennen schon gemacht. «Das ist ja wie im Leben: Es ist wichtig, dass man sich gut abspricht», war die Bäuerin begeistert. Markus wird Hofherr.
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Andreas sucht eine starke Frau an seiner Gemeinderatspräsidenten-Seite. Die Partnerin dieses Landwirts aus dem Kanton Basel-Land darf kein Problem mit Öffentlichkeit haben. Manuela (links) und Fabienne schienen sich das zuzutrauen.
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Ob es nun an ihrem Spezial-Honig nach Familienrezept lag oder dem verführerischen Lächeln - Andreas entschied sich für Manuela als Hofdame, und die fühlte sich daraufhin «wieder wie 16!»
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«Unser Nimmersatt», titulierte Marco Fritsche (nicht im Bild) den unternehmungslustigen Thurgauer Bauern und Zimmermann Simon, weil der gleich drei Frauen zur Stubete gebeten hatte.
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Tja, Simon, jetzt musst du dich entscheiden... Simon inszenierte Fragerunden nach dem guten, alten TV-Klassiker «Herzblatt» mit Claudia (von links), Nicole und Nadine. Am Ende fiel seine Wahl auf Claudia.
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«Ich fühle mich verarscht!» - Gleich zum Auftakt der 14. «Bauer, ledig, sucht...»-Staffel liess eine verschmähte Hofdame ihrem Frust freien Lauf. Christa Rigozzi hauchte bei der Stubete hingegen «Amore» in alle Himmelsrichtungen. Es wird schliesslich das Zehnjährige gefeiert.

«Was machst du, wenn du eine Frau triffst, die dich interessiert, Michael?», fragte Moderatorin Christa Rigozzi gewohnt direkt drauflos. Antwort des jungen Kandidaten: «Nüüt.» Genau deshalb ist es gut, dass es seit zehn Jahren diese Kuppelshow namens «Bauer, ledig, sucht...» gibt. Da haben auch schüchterne Charaktere wie der 28-Jährige aus dem Kanton Bern Gelegenheit, die Frau fürs Leben zu finden.

Ein Zahlenfeuerwerk begleitete den Start der neuen Staffel. Zehn Jahre «Bauer, ledig, sucht...», der 200. Bauer ist zugleich der älteste Teilnehmer aller Staffeln: der 80-jährige Martin aus Nidwalden. Bei den elf Verlobungen, 17 Ehen und 23 Babies, die Moderator Marco Fritsche als bisherige Erfolgsbilanz bejubelte, soll es nicht bleiben. Neun neue Bauern und eine Bäuerin stellten er und Christa Rigozzi ausführlich vor, ehe es bei der Stubete im bernischen Freilichtmuseum Ballenberg dann richtig spannend wurde – Eklat inklusive.

«So eine schöne Geste»

Viele herzige Menschen vom Land sind wieder dabei. Einer ist vielleicht noch ein bisschen herziger: Bauer Peter aus dem Kanton St. Gallen. Der 54-Jährige machte sich allein schon mit der Beschreibung seiner Traumfrau beliebt: «Allzu gross müsste sie nicht sein, sonst stelle ich mir nicht so viel vor. Wenn sie das Herz am rechten Fleck hat, das langt.» Peter geht offen damit um, dass er noch keine Erfahrung mit Beziehungen hat.

An mangelndem Charme kann es nicht liegen: Bei seinem Doppel-Date auf der Stubete fütterte er die Kandidatinnen Martina und Beatrix gleich mit Erdbeeren aus eigenem Anbau an. «So eine schöne Geste, und so liebevoll, wie er sie so zart angefasst hat...», schwärmte Martina aus Deutschland. In Peters Unerfahrenheit sah sie «was Wunderschönes». Sie überhäufte ihn mit kleinen Präsenten und stellte eine Massage in Aussicht. So überzeugte die temperamentvolle Wellness-Masseurin den St. Galler und wird bestimmt auch uns während der Hofwoche weiterhin bestens unterhalten.

Kuss auf der Stubete - die Senioren machens vor

Über jede Menge Erfahrung verfügt Martin vom Vierwaldstättersee. Der vierfache Vater, neunfache Grossvater und zweifache Urgossvater ist mit seinen 80 Jahren nicht nur der Senior in dieser 14. Staffel, sondern der älteste Kandidat der ganzen, zehnjährigen «Bauer, ledig, sucht...»-Geschichte. Weil er sich auskennt mit den Frauen, sparte sich Martin die Qual der Wahl bei der Stubete. Er lud nur Ina aus St. Gallen ein, deren Liebespost ihn gleich überzeugt hatte. Beim persönlichen Kennenlernen stellte er fest: «Sie kann lachen und auch reden.» Das liess sein Herz hüpfen. Die 76-Jährige wollte es eigentlich langsam angehen lassen. Doch nachdem sie Martins Muskeln beim Fingerhakeln mit Marco Fritsche hatte spielen – und siegen – sehen, gab es kein Halten mehr: Der rüstige Bauer bekam einen beherzten Schmatz auf den Mund.

Der angeblich so schüchterne Michael aus dem Kanton Bern taute zwischen seinen beiden, optisch nahezu identischen Kandidatinnen Andrea und Sara sofort auf. Sein Traumfrauen-Hauptkriterium «nicht langweilig» erfüllten sie beide auch. Bald stellte er fest: «Bei Sara hats mehr gekribbelt.» Sie darf sich auf eine Hofwoche mit 2000 Legehennen, 35 Rindern und einem Swimmingpool freuen.

Frauenheld badet in Romantik

Am meisten genossen scheint den Tag Georg aus dem Kanton Graubünden zu haben. Er sagt, er gelte als Charmeur und «liebe Frauen über alles». Der 60-Jährige hofierte Kathrin und Bettina gleichermassen, verwöhnte sie mit Komplimenten und malte sich gemeinsam mit ihnen romantische Badezimmer-Szenen aus. «Am liebsten würde ich sie beide fürs Leben behalten...». Am Ende des Tages seufzte er zufrieden: «Mir gehts prächtig, geflirtet von morgens bis abends!» Doch auch Georg musste sich entscheiden. Bettina darf herausfinden, wie charmant der Georg auch im Alltag auf seinem Land in 1200 Metern Höhendifferenz ist.

So spielerisch die Herangehensweise des Bündners Georg schien, so fatalistisch ging es der Berner Bruno an: Nicht weniger als seine Traumfrau wollte der 55-Jährige dank «Bauer, ledig, sucht...» finden. «Wenn's nicht richtig klick macht, dann habe ich ein Problem.» Und nicht nur er. Wie er dann so zwischen Christine und Ingeborg sass, konnte man ihm ansehen, dass es leider genauso gekommen war. «Ich kann mich einfach für keine von euch beiden entscheiden», zog Bruno seine Alles-oder-Nichts-Haltung konsequent durch.

Doch damit wollte ihn Ingeborg nicht so einfach davonkommen lassen: «Warum gibst du dir nicht die Chance, eine von uns beiden für vier, fünf Tage einzuladen? Was steht dir im Weg?», empörte sie sich. «Der Funke muss springen», versuchte Bruno sich zu erklären. «Der ist bei dir 34 Jahre lang nicht gesprungen, hast du das Gefühl, der springt gerade heute?» Da hielt man sogar vor dem Fernseher die Luft an. Wo ist Menschenfreund Marco Fritsche, wenn sein deeskalierendes Eingreifen sicherlich hilfreich wäre? Ingeborg beschrieb später ihren Zorn: «Ich fühle mich verarscht. Er hat mir Hoffnungen gemacht, ich habe mich darauf gefreut, es ist wie ein Schlag ins Gesicht!» Und was sagte eigentlich Kandidatin Nummer zwei, Christine, zu dem Ganzen? «Du kannst ihn nicht zwingen.» Mit der Einstellung hätte sie eigentlich ganz gut in Brunos Motto gepasst: «Leben und leben lassen.»

Rancher trifft Traumfrau

Mehr Glück hatte Bauer Mendi, der eine Ranch im Engadin betreibt. Auch der 41-Jährige kam mit einer ziemlich klaren Vision von seiner Traumfrau zur Stubete – und schien sie in einer Bewerberin tatsächlich wiederzufinden. «Karin ist eigentlich genau das, was ich mir vorgestellt habe.» Auch sie fand: «Wir würden richtig gut zusammenpassen.» Gegen ihr Strahlen und die offensichtliche Anziehungskraft, welche die Winzerin auf Mendi auszuüben schien, hatte Konkurrentin Verena kaum eine Chance.

Simon ist nicht nur Bauer, sondern auch weit gereister Zimmermann. Bei dem Thurgauer muss wohl immer noch etwas mehr los sein. So lud er auch nicht zwei Kandidatinnen ein, sondern gleich drei. Zur Entscheidungsfindung zwischen Claudia, Nicole und Nadine beschwor er einen alten TV-Klassiker herauf, indem er Fragerunden nach «Herzblatt»-Vorbild inszenierte. Dabei wollte der 36-Jährige im Wesentlichen herausfinden, was die Kandidatinnen sich alles einfallen lassen würden, um ihn zu verwöhnen und zu unterhalten. Zwar wartete kein «Herzblatt»-Hubschrauber auf Claudia, doch sie darf zur Hofwoche an den Bodensee kommen.

Gegenstück für grosses Herz gesucht

Auch eine Landwirtin ist wieder auf der Suche nach der grossen Liebe. Pia hat sich im Kanton Bern auf seltene Nutztierrassen spezialisiert und bietet Entspannungstherapien mit Pferden an. Mehr Spass würde ihr das Projekt noch mit einem gleichgesinnten Partner an der Seite machen. «Es wäre schön, wenn mein grosses Herz das Gegenstück finden würde, das im gleichen Rhythmus schlägt.» Ein Spiel sollte dabei helfen, den Gleichklang mit den beiden Bewerbern auszutesten: gemeinsames Sägen.

Markus überzeugte Pia auf der ganzen Linie, indem er vorher in einem Satz erklärte, wie es funktioniert: «Nie stossen, immer nur ziehen!» Kommunikationsfähigkeit – check. «Das ist ja wie im Leben», war Pia begeistert. «Es ist wichtig, dass man sich gut abspricht!» Forstwart Markus wird Hofherr. Glückwunsch – wir sind gespannt, wie es weitergeht bei der Bäuerin und den Bauern zwischen Basel-Land und Graubünden.

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