Darum brauchen Meghan, Harry und Archie 16 Badezimmer

Marianne Siegenthaler

21.8.2020 - 10:54

Herzogin Meghan, Prinz Harry und Sohn Archie sind kürzlich von Los Angeles ins Städtchen Montecito gezogen.
Bild: Keystone

Prinz Harry und seine Lieblingsfrau Meghan haben eine neue Bleibe gefunden – die unter anderem über 16 Badezimmer verfügt. Wozu so viele Nasszonen, fragt sich die Kolumnistin.

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 39, sowie der einjährige Archie sind vor Kurzem in eine Luxusvilla in Montecito im Santa Barbara County, Kalifornien, gezogen.

Ihre neue Bleibe kann sich sehen lassen. «Chateau of Riven Rock» heisst das Anwesen, und es soll von fünf Hektar Land umgeben sein. Natürlich hat es einen Tennisplatz, einen Pool, Kinderhaus, Teehaus, Spa, Sauna und was man sonst noch so zum Überleben braucht.

Im Haupthaus gibt es neun Schlafzimmer und 16 (in Worten: sechzehn) Badezimmer.

Nasszellen noch und nöcher

Da fragt man sich doch spontan: Wozu? Die Familie besteht gerade mal aus drei Personen, wobei der einjährige Archie noch gar nicht in der Lage ist, selbstständig ein Badezimmer zu benützen.

Sicher sind da auch mal Gäste zu Besuch, aber für die gibt es ein spezielles Gästehaus. Und das hat ganz sicher eigene Badezimmer. Und das Personal wird wohl auch nicht das Klo mit Meghan oder Harry teilen.

Ich hab mal gerechnet: Angenommen, jedes Schlafzimmer hat ein eigenes Bad, dann wären das neun Badezimmer. Dazu sagen wir mal zwei Gästetoiletten, eine Toilette für den Spa-Bereich. Das macht dann aber erst zwölf. Ooops, den Weinkeller habe ich vergessen. Wo, wenn nicht da, braucht es unbedingt ein WC? Sind wir also bei 13 Stück.

Leidet Harry an Blasenschwäche?

Wo sind die restlichen drei? Einfach so über das Haupthaus verteilt? Ich nehme jetzt mal nicht an, dass Meghan oder Harry an Blasenschwäche leiden. Oder an einem Waschzwang. Oder sich ständig die Frisur richten müssen. Obwohl: Wer weiss?

Damit das Rätselraten ein Ende hat, schlage ich vor, dass die Royals das Geheimnis lüften. Ich kenne dafür auch ein passendes Datum: der 19. November.

Dann wird der Welttoilettentag begangen. Dieser soll unter anderem darauf aufmerksam machen, dass gemäss Daten der Vereinten Nationen 4,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu ausreichend hygienischen Sanitäreinrichtungen haben.

Darüber könnte man sich schon einige Gedanken machen – auf dem stillen Örtchen beispielsweise.

Zur Autorin: Marianne Siegenthaler ist freie Journalistin und Buchautorin. Wenn sie grad mal nicht am Schreiben ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten im, am und auf dem Zürichsee.


Regelmässig gibt es werktags um 11:30 Uhr und manchmal auch erst um 12 Uhr bei «Bluewin» die Kolumne am Mittag – es dreht sich um bekannte Persönlichkeiten, mitunter auch um unbekannte – und manchmal wird sich auch ein Sternchen finden.

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