So schützt man Wasserleitungen vor dem Gefrieren

gbi/dpa

12.2.2021

Tief eingeschneite Daecher, aufgenommen nach den Rekordschneemengen der vergangenen Tage, am Dienstag, 19. Januar 2021, in Valens. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Tief eingeschneite Dächer, aufgenommen im Januar in Valens. 
Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

Bei Minusgraden können auch Wasserleitungen einfrieren. Mit einfachen Massnahmen kann man dem vorbeugen.

Aus dem Wasserhahn kommt kein Wasser mehr und auch die Heizung bleibt kalt? Bei sehr tiefen Temperaturen – wie sie in der Schweiz aktuell herrschen – könnte ein Rohrbruch dahinterstecken.

«Wenn Leitungen mit Wasser darin gefrieren, kann es sie durch die Ausdehnung des Wassers beim Gefrieren sprengen», erklärt Thomas Ammann vom Hauseigentümerverband Schweiz auf Anfrage von «blue News». Steigen die Temperaturen dann wieder an, entweicht das Wasser durch die defekten Stellen und fliesst so zum Beispiel in ein Mauerwerk. «Dort bleibt ein Schaden oft lange unentdeckt und kann ein grosses Ausmass annehmen», sagt Ammann.

Um dem vorzubeugen, sollten alle Wasserleitungen, die sich nicht in einem beheizten Raum respektive innerhalb der beheizten Gebäudehülle befinden, bereits zu Winterbeginn entleert werden. Ein klassisches Beispiel sei etwa der Gartenwasseranschluss. Denn: «Entleerten Leitungen, die gefrieren, geschieht in der Regel nichts.»

Heizung nie ganz zudrehen

Andere Experten raten ausserdem dazu, alle Räume ausreichend zu heizen und das Heizungsventil, auch in wenig genutzten Räumen wie Keller und Gäste-WC, nie ganz zuzudrehen.

Kommt es dennoch einmal zu einem Rohrbruch und ein Schaden wird bemerkt, dann hilft nur noch, die Wasserleitung sofort abzustellen und die Versicherung und den Installateur zu informieren.

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