6 Tipps, wie Sie Ihr Smartphone nachhaltig nutzen

Marius Schlegel

23.12.2020

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Damit das Smartphone mit der Umwelt in Einklang steht, müssen das Gerät und seine Einzelteile so lange und effizient wie möglich genutzt werden.
Bild: AdobeStock

Ein neues Smartphone kaufen, zwei Jahre nutzen und dann wegwerfen? Das geht heute nicht mehr. Sechs Tipps, wie Sie Ihrem Gerät ein langes Leben schenken und so die Umwelt und das Portemonnaie schonen.

Das Geschäft mit dem Smartphone steht nicht immer in Einklang mit Klima und Umwelt. Das zeigen wir hier auf dem Nachhaltigkeitsblog regelmässig auf.

Die digitalen Helferlein sind aus dem Alltag aber nicht mehr wegzudenken. Deshalb gilt es Lösungen zu finden, um Klimaschutz und Digitalisierung zu vereinbaren.

Ein wichtiges Konzept ist dabei die Kreislaufwirtschaft. Das heisst: lange nutzen, Sorge tragen und wiederverwenden. Wir haben sechs Tipps, wie Sie die Umwelt trotz Smartphone schützen.

Tipp 1: Gebraucht kaufen

Die Produktion eines neuen Geräts ist sehr energieintensiv und verursacht viele Treibhausgasemissionen. Bei der Herstellung eines Smartphones fallen bis zu zehnmal mehr Emissionen an, als es in seinem restlichen Leben verursachen wird. Wer ein gebrauchtes Handy kauft, spart all diese Emissionen ein.

Überlegen Sie sich deshalb beim nächsten Handykauf genau, ob es ein neues Gerät sein muss, oder ob Sie nicht mal ein gebrauchtes ausprobieren wollen. Professionelle Anbieter, bei denen Sie eine Garantie bekommen, gibt es inzwischen genug. 

Tipp 2: CO2-Kompensation

Liegt Ihnen die Umwelt am Herzen, möchten Sie aber trotzdem das neueste Smartphone? Auch dafür gibt es eine Lösung. Swisscom bietet ihren Kundinnen und Kunden neu an, CO2-Emissionen zu kompensieren. Beim Kauf eines Smartphones bezahlen Sie auf Wunsch fünf Franken mehr, womit die entstandenen CO2-Emissionen wieder ausgeglichen werden. Somit ist das gekaufte Smartphone CO2-kompensiert, egal ob iPhone, Samsung oder Huawei.

Das Angebot gilt nicht nur für Smartphones. Auch die Emissionen von Tablets, Kopfhörer, Smart Watches und anderem Zubehör lassen sich kompensieren. Je nachdem wie energieintensiv die Produktion des jeweiligen Produkts ist, fällt der Preis zur Kompensation anders aus.

Zum Glück erkennen immer mehr Menschen, dass sich flicken lohnt: Über 20'000 Geräte werden jährlich in Swisscom Repair Centern repariert.
Bild: Swisscom

Tipp 3: Sorge tragen und lange brauchen

Obwohl das Bewusstsein für Klima- und Umweltthemen zunimmt, ersetzen wir das Smartphone immer noch sehr oft. Ein zersplitterter Bildschirm reicht manchmal schon, um das ganze Smartphone zu entsorgen. Dabei halten die Geräte viel länger, als wir denken. Besonders, wenn man ihnen Sorge trägt. Deshalb: Schützen Sie Ihr Smartphone und nutzen Sie es so lange wie möglich!

Tipp 4: Reparieren statt wegwerfen

Die altbekannte Spider-App hatten wir alle schon mal. Früher ging beim iPhone gerne auch der Home-Button kaputt. Solche Defekte sind heute aber kein Grund mehr, das Smartphone gleich zu entsorgen. Zertifizierte Expertinnen und Experten in den Swisscom Repair Centern flicken das defekte Gerät im Nu zu einem fairen Preis. Flicken lohnt sich finanziell und für die Umwelt.

Tipp 5: Altes Handy verkaufen

Wenn Ihr Handy tatsächlich kaputt ist oder Sie sich sonst für einen Ersatz entscheiden, lassen Sie das alte nicht einfach in der Schublade zu Hause verstauben. Über das Programm Buyback können Sie es an Swisscom verkaufen und sich den Erlös auszahlen oder beim Kauf eines anderen Geräts gutschreiben lassen. Swisscom lässt die alten Geräte je nach Zustand aufwerten und verkauft sie weiter. Andernfalls werden sie fachgerecht recycelt und die enthaltenen Rohstoffe weitergenutzt.

SOS-Kinderdorf unterstützt in ihren Projekten nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie und die Gemeinschaft.
Bild: SOS-Kinderdorf

Tipp 6: Altes Handy spenden

Wenn Sie mit Ihrem alten Smartphone sogar noch etwas Gutes tun wollen, spenden Sie es an Mobile Aid. Swisscom verkauft funktionstüchtige Geräte und verwertet defekte fachgerecht. Der gesamte Erlös geht an die Stiftung SOS-Kinderdorf. Die Organisation stärkt und unterstützt Familien in anspruchsvollen Lebenssituationen. Bereits über 3,5 Millionen Mahlzeiten wurden so seit 2012 finanziert. Schenken auch Sie Ihrem Handy ein zweites Leben und unterstützen Sie so Kinder in benachteiligten Situationen.

Alle Kreislauf-Angebote von Swisscom gehören zum Programm ReThink!

Über den Nachhaltigkeitsblog

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Marius Schlegel ist im CR-Team von Swisscom Experte für klimafreundliche Services, Mobile Aid sowie Energie- und Klimapolitik.
Bild: Swisscom
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