Erstes Handy für Kinder Sommer, Sonne, Smartphone?

In Kooperation mit Swisscom

25.6.2024

Um im Sommerlager mit ihrem Kind in Kontakt zu bleiben, erwägen viele Eltern den Kauf eines ersten eigenen Smartphones.
Um im Sommerlager mit ihrem Kind in Kontakt zu bleiben, erwägen viele Eltern den Kauf eines ersten eigenen Smartphones.
Bild: Pexels, RDNE Stock project

Wann kriege ich mein erstes eigenes Handy? Diese Frage sorgt in Familien für Diskussionen. Ist das Sommerlager ein guter Zeitpunkt? Diese Überlegungen und Tipps helfen bei der Entscheidung.

In Kooperation mit Swisscom

25.6.2024

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Tipps und Anwendungen können Eltern und Kinder bei der Entscheidung für das erste Handy vor dem Sommerlager unterstützen.
  • Um dem Kind einen guten Umgang mit dem Smartphone beizubringen, ist eine umfassende Einführung und Begleitung durch die Eltern wichtig.
  • Eltern können durch Inhaltsbeschränkung und weitere technische Massnahmen die Handynutzung ihres Kindes mitverwalten.

Endlich sind sie da – die lang ersehnten Sommerferien.

Die Schulbücher im Schrank verstaut, Badetuch und Schlafsack geschnappt – und schon sind viele Kinder bereit für das erste Sommerlager.

Was bei vielen Kindern Aufregung und Vorfreude weckt, ist für manche Eltern eine nervenaufreibende Zeit. Manche stellen sich die Frage, ob es an der Zeit ist, dass ihr Kind ein eigenes Smartphone braucht.

Wer mit seinem Schützling während des Sommerlagers in Kontakt bleiben möchte, aber noch unschlüssig über den Kauf eines eigenen Handys ist, kann zu einer Zwischenlösung greifen.

Geteilte Familienhandys, eine Kinder-Smartwatch oder die Verwendung eines Notfallhandys eignen sich gut, um erste Erfahrungen zu sammeln und in wichtigen Fällen erreichbar zu sein.

Ein Helferlein mit Chancen und Risiken

Smartphones und das Surfen im Internet bieten Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken. Kinder, die nicht genügend über die Gefahren der digitalen Welt aufgeklärt sind, können Missbräuche wie Cybermobbing, Betrug oder Abhängigkeiten schwer erkennen.

Handys oder Smartwatches bieten aber auch Zugang zu Apps und Funktionen, die Kindern spielerisch Wissen vermitteln und mit denen sie ihre Medienkompetenz stärken. Sicherheit und Erreichbarkeit sind weitere Vorteile eines eigenen Smartphones.

Um das Kind vor Gefahren im Internet zu schützen und einer falschen Nutzung vorzubeugen, ist die Begleitung durch die Eltern wichtig. Denn: Eltern können meist am besten einschätzen, ob ihr Kind bereit ist für das erste Handy.

Begleitung durch die Eltern

Die Einschätzung, ab welchem Zeitpunkt das Kind die Verantwortung für ein eigenes Handy übernehmen kann, ist nicht immer leicht. Checklisten können eine wichtige Hilfestellung sein. 

Für den Einstieg hilft es, ein Familien-Tablet zu nutzen oder das elterliche Smartphone gemeinsam zu entdecken.

Um den richtigen Umgang mit dem ersten Smartphone zu erlernen, ist eine umfassende Einführung durch die Eltern wichtig. Swisscom bietet dazu einen Leitfaden sowie Tipps und Angebote zur Mediennutzung von Kindern.

Kindersicherung einrichten

Wer sich für einen Handykauf vor dem bevorstehenden Sommerlager entscheidet, steht vor einigen Herausforderungen. Eltern können die Aktivitäten ihres Kindes in ihrer Abwesenheit weniger gut begleiten und leichter den Überblick verlieren. Darum sind eine gute Portion Vertrauen und die richtige Vorbereitung gefragt.

Die meisten Betriebssysteme bieten Funktionen zur kindergerechten Einrichtung des lang ersehnten ersten Smartphones an. Eltern können durch Einstellungen die digitalen Aktivitäten ihres Kindes verwalten, beispielsweise mit Familienfreigabe (IOS) oder Family Link (Android).

Beides bietet die Möglichkeit, Einstellungen zum Teilen und Genehmigen von App-Käufen vorzunehmen, den Standort einzusehen oder Inhalte und Bildschirmzeiten einzuschränken. So können Kinder auch in Abwesenheit ihrer Eltern vor Gefahren im Internet geschützt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich den Familienmanager My Security installieren. Über ihn können weitere Kindersicherungen wie Schlafenszeit, Inhaltsfilter, Virenschutz und Passwortmanager eingestellt werden.

Das erste Handy

Das Sommerlager rückt näher, die Entscheidung für das eigene Handy ist gefällt und die Recherche über Kindersicherungen ist fast beendet. Doch welches Handy eignet sich eigentlich am besten?

Es muss nicht gleich das teuerste Modell sein. Secondhand-Geräte, die noch gut funktionieren, sind ausreichend, umweltschonend und erst noch günstiger.

Für die jüngeren Kinder eignet sich eine Kinder-Smartwatch, mit der sie die ersten Schritte der Mediennutzung erlernen können. Sie ist wie eine kleine Armbanduhr, die mit einem Smartphone verbunden wird. Mit ihr können Kinder Nachrichten senden und empfangen, Spiele spielen und ihren Standort teilen.

Eltern und Kinder können gemeinsam über die Eigenschaften des ersten Handys entscheiden. Swisscom bietet Handys für Kinder in verschiedenen Altersgruppen an. Es gibt Modelle, die sich vorwiegend für das Telefonieren eignen, aber auch Modelle für Kinder, die eigene Videos machen und anschauen möchten oder bereits Apps verwenden.

Gut vorbereitet ins Sommerlager

Im Sommerlager sind viele Kinder das erste Mal ohne ihre Eltern unterwegs. Das ist eine wichtige und aufregende Erfahrung und stärkt das Selbstvertrauen.

Doch Handys üben auf manch ein Kind eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Das kann von Aktivitäten ablenken. Darum gilt es, gemeinsam mit der Lagerleitung auf Regeln und genügend bildschirmfreie Zeit zu achten.

Falls Heimweh oder Notfallsituationen auftreten, kann ein Handy durchaus nützlich sein.


6 wichtige Handy-Vorkehrungen für das Sommerlager

1. Inhaltsbeschränkung

2. Einstellungen für Zahlungen und Genehmigungen von Einkäufen

  • Wer von ungewollten Kosten verschont bleiben will, sollte Online-Zahlungen den Eltern überlassen.

3. Standorteinsicht

  • Im Zweifelsfall können Eltern den Gerätestandort ihres Kindes nachverfolgen.

4. Bildschirmzeiteinschränkung

  • Über My Security richten Eltern Zeitlimits für die Bildschirmnutzung ihres Kindes ein.

5. Passwortmanager

  • Um gemeinsame Passwörter zu teilen oder zu verwalten, zum Beispiel über My Security.

6. Virenschutz

  • Blockiert schädliche Programme, die das Handy und die persönlichen Daten gefährden könnten.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Swisscom entstanden

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