Früher Ferienflieger, heute Hotel

11.1.2019 - 10:24, tali

Jemand schläft im Cockpit? In dieser Boeing ist das kein Grund zur Panik.
Bild: Dukas
Seit 2009 ist der ausgediente Jumbo Jet ein Hotel.
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Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Allerdings kommt das Bordpersonal nun nicht mehr an den Platz, sondern kann im Bistro aufgesucht werden.
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Eine Übernachtung kostet im güngstigsten Fall rund 50 Franken.
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Ein paar Flugzeugsitze sind noch drin geblieben – im Konferenzraum.
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«Jumbo Stay» befindet sich direkt am Flughafen von Stockholm.
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Wenn aus dem Cockpit lautes Schnarchen zu hören ist, sorgt das normalerweise für Unruhe unter den Passagieren. Nicht an Bord dieses Flugzeuges ...

Viele Leute, wenig Platz, unbequeme Haltung: In einem Flugzeug in den Schlaf zu finden, ist nicht immer einfach – vor allem, wenn das Budget nicht für First oder Business Class reicht. An Bord einer ganz speziellen Boeing 747 soll das jedoch ganz anders sein: Ein ausgemusterter Jumbo Jet dient seit mittlerweile zehn Jahren am Stockholmer Flughafen als Hotel und Jugendherberge.

Das Flugzeug, das 1976 für Singapore Airlines gebaut wurde und 2002 für die schwedische Airline Transjet seine letzten Runden drehte, wurde im Jahr 2008 komplett umgestaltet: Aussen mit neuer Farbe, innen mit neuem Mobiliar. 450 Sitze wurden im Zuge dessen entfernt, jede Menge Wände eingezogen und Betten aufgestellt – selbst im Cockpit.

Mit rund 200 Franken müssen Gäste mindestens rechnen, wenn sie die Nacht in der Cockpit Suite verbringen wollen, dafür sind Dusche und WC mit im Zimmer. Am günstigten ist die Übernachtung im Vierbettzimmer für umgerechnet rund 50 Franken pro Person und Nacht. Dann müssen Gäste jedoch die Gemeinschaftsduschen in Kauf nehmen.

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